Polizei nimmt 19-Jährigen fest, der mit Komplizen Baucontainer aufgebrochen hat. Zeugensuche nach weiteren Tätern läuft.
Transporterdiebstahl in Brühl

Brühl (ost)
Suche nach möglichen Komplizen
In der Nacht zum Dienstag (21. April) wurde ein 19-jähriger Mann in Brühl von Polizisten festgenommen. Er wird beschuldigt, zusammen mit mehreren Komplizen einen Baucontainer aufgebrochen und einen Transporter gestohlen zu haben. Der 19-Jährige wird heute einem Haftrichter vorgeführt.
Hinweise zu den anderen Tätern oder verdächtigen Beobachtungen zur Tatzeit können von den zuständigen Beamten des Kriminalkommissariats 23 telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.
Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein aufmerksamer Zeuge gegen 2.45 Uhr den 19-jährigen Mann und mindestens zwei Komplizen auf einer Baustelle in der Anna-Seghers-Straße gesehen haben. Kurz darauf sollen die Täter mit einem dunklen Transporter und einem Auto in Richtung Otto-Wels-Straße geflohen sein.
Die alarmierten Polizeikräfte begannen sofort mit der Fahndung nach den Flüchtigen und fanden den Transporter in der Immendorfer Straße. Sie beobachteten, wie der 19-Jährige und ein Komplize in Richtung Engeldorfer Straße flüchteten. Die Verdächtigen wurden verfolgt, der 19-Jährige gestoppt und vorläufig festgenommen. Im Transporter befanden sich eine Rüttelplatte und verschiedene Werkzeuge. Außerdem stellten die Beamten fest, dass das Schloss des Fahrzeugs aufgebrochen und ein Seitenfenster eingeschlagen worden war.
Der Transporter wurde sichergestellt, die Spuren dokumentiert und eine Strafanzeige erstattet. (rei/jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Mehrheit männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








