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Trickdiebe bestehlen 83-jährige Kaarsterin

Am Samstag gelangten Trickdiebe unter einem Vorwand in die Wohnung einer 83-jährigen Kaarsterin. Nachdem sie abgelenkt war, entwendeten sie Schmuck aus dem Schlafzimmer.

Foto: Depositphotos

Kaarst (ost)

Am Samstag (18.04.) wurden gegen 14:00 Uhr Trickdiebe unter einem Vorwand in die Wohnung einer Kaarsterin an der Straße Lange Hecke eingelassen. Das Argument, Geld für beeinträchtigte Kinder zu sammeln, war der Grund, warum die Ganoven Zugang erhielten. Sie baten auch um ein Glas Wasser, um die Dame abzulenken, während einer der Unbekannten ins Schlafzimmer ging und dort Schränke durchsuchte. Als die Kaarsterin dies bemerkte, forderte sie die beiden Männer auf, die Wohnung zu verlassen.

Dennoch hatten die Männer anscheinend Schmuck aus dem Schlafzimmer gestohlen.

Nach ersten Erkenntnissen waren die Männer, von denen einer als etwa 190 Zentimeter groß, 20-30 Jahre alt, schlank mit osteuropäischem Aussehen, schwarz gekleidet und weiße Turnschuhe trug, der andere als etwa 170 Zentimeter groß, kräftig und dunkel gekleidet mit weißem Hemd beschrieben wird, in unbekannte Richtung geflohen.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die Informationen zu den Tätern liefern können.

Hinweise nimmt die Polizei unter 02131 3000 oder poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de entgegen.

Immer wieder fallen vor allem ältere Menschen Betrügern oder Trickdieben zum Opfer. Diese sind äußerst einfallsreich, wenn es darum geht, warum sie klingeln oder anrufen. Ihr Ziel ist immer dasselbe. Sie wollen an das Ersparte ihrer Opfer gelangen. Daher ist es wichtig, die Tricks der Ganoven zu kennen, um nicht auf sie hereinzufallen. Besuchen Sie die Internetseiten der Polizei https://polizei.nrw/kriminalitaet-9 und der polizeilichen Kriminalprävention https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/, um sich zu informieren. Seien Sie klüger als die Ganoven und lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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