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Trickdiebe in Siegen unterwegs

Eine aufmerksame Seniorenbetreuerin verhinderte einen Diebstahl in der Friedrich-Ebert-Straße. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter 02732/909-0.

Foto: Depositphotos

Siegen (ost)

Einer aufmerksamen Seniorenbetreuerin ist es zu verdanken, dass zwei Trickdiebe ohne Beute flüchten mussten.

Am Mittwochmorgen (13. Mai) klingelte ein Mann an der Wohnungstür einer Seniorin in der Friedrich-Ebert-Straße. Er gab an, die Heizung ablesen zu müssen. Die alte Dame war von dem Auftreten her überrumpelt und ließ den vermeintlichen Ableser in die Wohnung. Beim Betreten der Räumlichkeiten verschloss der Mann die Tür nicht richtig. In der Folge kam offenbar ein weiterer Täter in die Wohnung, während der „Ableser“ die Seniorin ablenkte. Als dann die Betreuerin der Seniorin in die Wohnung kam, entdeckte diese sofort den zweiten Täter, der bereits eine Geldbörse der Frau in der Hand hielt. Auf Ansprache der Betreuerin hin verließen die beiden Männer fluchtartig ohne Beute das Haus. Eine nähere Personenbeschreibung liegt nicht vor. Beide Männer hätten ein „ausländisches Erscheinungsbild“. Der Ableser habe gebrochen Deutsch gesprochen. Er trug zudem eine Kappe mit einem nicht näher beschriebenen Emblem auf der Stirnseite. Tatzeitraum war zwischen 10 und 12 Uhr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen zu diesem Vorfall oder zu ähnlichen Sachverhalten werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 02732/909-0 in Verbindung zu setzen. Die Polizei bittet außerdem darum, aktuelle Anlässe sofort per Notruf 110 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 518, wovon 458 männlich und 60 weiblich waren. 206 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wovon 596 männlich und 75 weiblich waren. 310 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit 470 Fällen, zeigt Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme der Gewaltverbrechen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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