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Trickdiebstahl durch falsche Handwerker in Soest

Ein Ehepaar wurde von Betrügern um Bargeld und EC-Karte gebracht. Polizei sucht nach Zeugen für die Ermittlungen.

Foto: Depositphotos

Soest (ost)

Am Mittwoch, dem 6. August, fielen 85-jährige Eheleute aus Soest einem Trickdiebstahl durch falsche Handwerker zum Opfer. Die bislang unbekannten Täter erbeuteten Bargeld sowie eine EC-Karte und hoben anschließend einen hohen Geldbetrag vom Konto der Geschädigten ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen suchten die Geschädigten am Morgen im Internet nach einem Elektriker und nahmen telefonisch Kontakt zu einer vermeintlichen Firma auf. Gegen 14 Uhr erschienen zwei Männer an der Wohnanschrift im Schwemeckerweg und gaben an, eine defekte Lampe im Keller reparieren zu wollen. Während der Arbeiten befand sich auch eine Haushaltshilfe im Haus.

Nachdem die Männer die Örtlichkeit zunächst verlassen hatten, kehrten sie unter einem Vorwand zurück und führten weitere vermeintliche Reparaturarbeiten durch. Anschließend stellten sie eine Rechnung über 90 Euro aus und boten die Bezahlung per EC-Karte an einem mitgeführten Kartenlesegerät an. Hierbei gab der Geschädigte seine PIN ein. Kurz darauf verließen die beiden Männer die Anschrift.

Erst später bemerkten die Geschädigten, dass eine EC-Karte sowie Bargeld aus den Geldbörsen fehlten. Zudem wurden im Online-Banking unberechtigte Abbuchungen und Überweisungen in Höhe von mehreren tausend Euro festgestellt.

Die beiden Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

Tatverdächtiger 1:

Tatverdächtiger 2:

Ob die Täter mit einem Fahrzeug unterwegs waren, ist bislang nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den beschriebenen Personen oder verdächtige Beobachtungen im Bereich des Schwemeckerwegs gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02921/91000 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen einen besorgniserregenden Anstieg verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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