Eine 88-jährige Seniorin wurde Opfer eines Trickdiebstahls, als ein Mann sich als Pflegedienstmitarbeiter ausgab und ihre Geldbörse stahl.
Trickdiebstahl in der Hagener Innenstadt

Hagen (ost)
Am Freitagnachmittag, zwischen 14 – 14:30 Uhr, wurde eine 88-jährige Seniorin in ihrer Wohnung in der Hagener Innenstadt (Elberfelder Straße) Opfer eines Trickdiebstahls.
Ein gut gekleideter Mann gab vor, ein Angestellter eines Pflegedienstes zu sein und täuschte der älteren Dame vor, Hörtests durchzuführen.
Der Mann behauptete, er sei im Dienst des Pflegedienstes unterwegs, um mit der Seniorin Hörtests durchzuführen. Da sie tatsächlich von einem Pflegedienst versorgt wird, vertraute die Dame dem vermeintlichen Angestellten und ließ ihn in ihre Wohnung. Nachdem er eingetreten war, bat der Mann die Frau, sich zunächst auf das Sofa und später ins Bett zu legen, während er verschiedene Töne über sein Handy abspielte.
Nach etwa 15 Minuten verließ der Mann die Wohnung eilig und ohne weitere Erklärungen. Erst danach bemerkte die Seniorin, dass ihre Geldbörse, die zuvor an ihrem Platz lag, verschwunden war. Sie informierte die Polizei, doch der Trickdieb konnte bereits unerkannt entkommen.
Die Beschreibung des Täters lautet wie folgt:
Die Polizei bittet um Unterstützung: Wer hat am Freitag, 20.02.26, zwischen 14 Uhr und 14:30 Uhr, in der Elberfelder Straße in Hagen verdächtige Vorkommnisse beobachtet oder verdächtige Personen gesehen?
Hinweise werden unter der Telefonnummer 02331/986-2060 erbeten.
Um sich vor Trickdiebstählen und anderen Straftaten besser zu schützen, finden Bürger entsprechende Informationen auf der Website der Polizei (www.polizei-beratung.de). (tr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 stark an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








