Ein Mann wurde durch Geschenktrick bestohlen. Polizei warnt vor Ablenkungs- und Trickdiebstählen, bittet um Hinweise.
Trickdiebstahl in Gronau

Gronau (ost)
Ort des Verbrechens: Gronau, Brookstraße / Kleine Brookstraße;
Zeitpunkt des Verbrechens: Samstag, 10.05.2026, 14.30 Uhr;
Eine bislang unbekannte Gruppe von Personen hat am Samstagnachmittag in Gronau einen Mann abgelenkt und dann bestohlen, indem sie aufdringliche Freundschaftsgesten zeigten. Der Geschädigte gab an, dass er gegen 14.30 Uhr zu Fuß auf der Brookstraße unterwegs war, als die Insassen eines schwarzen Kombis aus dem Fahrzeug heraus auf ihn zukamen. Ein unbekannter Mann steckte ihm unerwartet einen Ring an den Finger und behauptete, es sei ein Geschenk aufgrund einer Familientradition. Kurz darauf versuchten auch zwei Frauen aus dem Fahrzeug heraus, dem Mann Schmuck anzulegen. Später bemerkte der Geschädigte, dass sein eigenes goldenes Armband gestohlen worden war. Der entstandene Schaden wird auf etwa 700 Euro geschätzt. Die Verdächtigen fuhren dann mit einem schwarzen Kombi in Richtung Kleine Brookstraße davon. Das Kennzeichen des Fahrzeugs war mit dem Fragment „NE-“ versehen.
Die Personen werden wie folgt beschrieben: Der Fahrer des Fahrzeugs war männlich und ungefähr 40 Jahre alt. Der Beifahrer war ebenfalls männlich und etwa 25 Jahre alt. Die beiden Frauen auf der Rückbank waren etwa 18 und 40 Jahre alt. Alle Personen sprachen gutes Deutsch. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen. Personen, die Hinweise zu dem beschriebenen Fahrzeug oder den Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat in Gronau unter Tel. (02562) 9260 zu melden. Die Polizei warnt erneut vor Ablenkungs- und Trickdiebstählen. Täter versuchen oft, das Vertrauen ihrer Opfer durch übermäßige Freundlichkeit, angebliche Geschenke oder körperliche Nähe zu gewinnen. In einem passenden Moment stehlen sie dann Schmuck, Uhren oder andere Wertgegenstände.
Die Polizei empfiehlt:
Lassen Sie keine unbekannten Personen unnötig nahe an sich heran. Seien Sie vorsichtig bei unerwünschten Geschenken oder auffälliger Nähe. Behalten Sie besonders Schmuck und Wertgegenstände im Auge. Melden Sie verdächtige Situationen sofort der Polizei über den Notruf 110. (pl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen trotz des Anstiegs immer noch weniger Mordfälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








