Ein 58-Jähriger wurde in Ratingen Opfer eines Trickdiebstahls, bei dem Goldbarren und Wertsachen gestohlen wurden. Die Polizei warnt vor der häufigen Masche.
Trickdiebstahl in Tiefgarage: 58-Jähriger bestohlen

Ratingen (ost)
Am Dienstagmittag, den 17. März 2026, wurde in einer Tiefgarage in Ratingen ein 58-jähriger Mann Opfer eines Trickdiebstahls, bei dem der Dieb Goldbarren und andere Wertsachen gestohlen hat. Die Polizei untersucht den Vorfall und warnt vor dieser Masche, die in letzter Zeit häufig im Kreis auftritt.
So ereignete sich der Vorfall nach bisherigen Erkenntnissen:
Um etwa 13:30 Uhr begab sich der Mann aus Ratingen zur Sparkasse in der Minoritenstraße, um mehrere Goldbarren und andere Wertsachen aus einem Schließfach abzuholen. Danach ging er zu seinem Auto in der Tiefgarage „Rathaus“ und legte die Tasche mit den Wertgegenständen auf den Rücksitz seines Autos.
Als er einsteigen wollte, sprach ihn ein Unbekannter an. Dieser wies ihn auf mehrere Reißzwecken hin, die direkt neben dem rechten Vorderrad seines Autos auf dem Boden lagen. Der 58-Jährige hob die Reißzwecken auf. Kurz darauf bemerkte er den Diebstahl der Tasche mit dem wertvollen Inhalt. Der Schaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Betrag.
Der etwa 45 Jahre alte Mann, der ihn auf die Reißzwecken aufmerksam gemacht hatte, flüchtete in eine unbekannte Richtung. Er wird als etwa 1,80 Meter groß, mit osteuropäischem Aussehen und kräftiger Statur beschrieben. Er trug einen weißen Pullover und dunkle Hose.
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Mann trotz einer sofortigen Fahndung in der Umgebung nicht finden. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet.
Die Polizei führt Ermittlungen durch und fragt:
Wer hat den Vorfall in der Tiefgarage „Rathaus“ an der Minoritenstraße beobachtet oder kann Informationen zu dem Mann geben? Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen unter der Telefonnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegen.
Zugleich warnt die Polizei vor Trickdiebstählen und empfiehlt, Taschen mit wertvollem Inhalt auch bei Ablenkungen nicht unbeaufsichtigt im Auto zu lassen. Behalten Sie sie immer im Blick oder verriegeln Sie das Auto, bevor Sie mit vermeintlichen Helfern sprechen.
Quelle: Presseportal








