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Troisdorf: 17-Jähriger stiehlt Lkw

Jugendlicher begeht eine Reihe von Verstößen, darunter Diebstahl, Tankbetrug und Unfallfluchten, während er durch mehrere Städte fährt.

Foto: Depositphotos

Rhein-Sieg-Kreis (ost)

Am Abend des 08. März hat ein 17-Jähriger in Hennef einen Lastwagen gestohlen und danach eine Reihe von weiteren Verstößen begangen.

Um 20:00 Uhr stahl der Jugendliche laut ersten Erkenntnissen in Anwesenheit eines Freundes das Fahrzeug, das auf einem Firmengelände in der Conrad-Röntgen-Straße abgestellt war. Mit dem 7,5-Tonner fuhr der junge Mann, der keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, anscheinend durch Neunkirchen-Seelscheid, Lohmar, Sankt Augustin, Troisdorf, Troisdorf-Spich, Bonn, Sankt Augustin-Niederpleis und in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn.

Während der Fahrt, die offenbar die ganze Nacht dauerte, wurden nach bisherigen Erkenntnissen Kennzeichen von einem geparkten Auto gestohlen und am Mercedes-Benz befestigt. Zwischendurch stiegen Freunde und Bekannte des 17-Jährigen ein und aus. An zwei Tankstellen wurde der Lastwagen betankt, ohne dass der Kraftstoff bezahlt wurde. Es kam zu mehreren Unfallfluchten, bei denen es zu geringfügigen Sachschäden, aber nicht zu Personenschäden kam. Es soll auch zu Geschwindigkeitsüberschreitungen gekommen sein, von denen zumindest eine von einer Geschwindigkeitsmessanlage erfasst wurde. Der junge Mann aus Lohmar gab außerdem an, in Hennef mit dem gestohlenen Fahrzeug über einen Sportplatz gefahren zu sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Sachverhalt zu klären. Es besteht der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des unbefugten Gebrauchs eines Kraftwagens, des Diebstahls eines Kraftfahrzeugs, des Tankbetrugs sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Hinweise zur Klärung des Vorfalls nimmt die Polizei unter 02241 541-3521 entgegen. (Uhl)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 aus, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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