Ein betrunkener Radfahrer verursachte in Troisdorf-Spich einen Polizeieinsatz. Er fuhr betrunken auf Geh- und Radwegen, bedrohte Zeugen und leistete Widerstand gegen die Polizei.
Troisdorf: Betrunkener Radfahrer sorgt für Polizeieinsatz

Troisdorf (ost)
Ein alkoholisierter Radfahrer löste am Dienstag (15. September) in Troisdorf-Spich einen Polizeieinsatz aus. Der 65-jährige Mann aus Niederkassel hatte zuvor Zeit in einem Lokal in der Langbaurghstraße verbracht. Als er gegen 21:15 Uhr nach Hause fahren wollte, stieg er auf sein Fahrrad und fuhr rücksichtslos auf einen breiten Geh- und Radweg. Ein E-Scooter-Fahrer konnte nur knapp einer Kollision mit dem 65-Jährigen entgehen, indem er schnell auswich. Der betrunken Radfahrer fuhr dann weiter auf die Straße, wo es beinahe zu einem Zusammenstoß kam. Ein Motorradfahrer, der von der Niederkasseler Straße kam, konnte ebenfalls knapp ausweichen. Der Motorradfahrer fuhr weiter, während der Radfahrer in einen Grünstreifen stürzte und sich leicht verletzte. Der E-Scooter-Fahrer und ein anderer Zeuge halfen dem Verletzten. Beide bemerkten den starken Alkoholgeruch des Radfahrers und versuchten, ihn am Weiterfahren zu hindern. Daraufhin reagierte er aggressiv, beleidigte die Männer, schlug einen von ihnen gegen den Arm und bedrohte sie mit einem Tierabwehrspray.
Auch gegenüber den hinzugezogenen Polizeibeamten verhielt sich der Mann unkooperativ. Aufgrund des Alkoholgeruchs und der Schwierigkeiten, auf den Beinen zu bleiben, führten die Beamten einen freiwilligen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille. Als die Polizisten den Mann zur Blutentnahme zur Wache bringen wollten, leistete er Widerstand und beleidigte sie. Der 65-Jährige wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich belangt. (Uhl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, wobei 49610 männliche und 6757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57879 Verdächtige, darunter 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen ebenfalls an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11172 und die der Leichtverletzten 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








