Seniorin aus Troisdorf um Schmuck und Goldbarren im Gesamtwert von rund 8.000 Euro betrogen. Gegen 11:30 Uhr erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist ausgab.
Troisdorf: Falscher Polizeibeamter erbeutet Schmuck

Troisdorf (ost)
Am Samstagmorgen (07. März) wurden von bisher unbekannten Tätern, die sich als Polizisten ausgaben, einer Seniorin aus Troisdorf Schmuck und Goldbarren im Wert von etwa 8.000 Euro gestohlen.
Um 11:30 Uhr erhielt das Opfer einen Anruf von einem Mann, der behauptete, ein Polizist zu sein. Er informierte die Seniorin darüber, dass ein Verdächtiger festgenommen worden sei. In dessen Hose befand sich ein Zettel mit der Adresse der Seniorin und einer Liste ihrer Wertgegenstände. Daher seien ihre Wertsachen angeblich nicht mehr sicher.
Der Anrufer sagte voraus, dass ein Kollege kommen würde, um die Gegenstände vorübergehend in Verwahrung zu nehmen. Kurz darauf erschien ein unbekannter Mann an der Haustür der Seniorin, der sich ebenfalls als Polizist ausgab. Die Geschädigte übergab dem Mann Goldschmuck und zwei Goldbarren. Danach entfernte sich der Verdächtige in unbekannte Richtung.
Die Seniorin konnte den Mann wie folgt beschreiben:
Die Polizei bittet Zeugen, die im Bereich zwischen der Roncallistraße und dem Mühlengraben verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3221 zu melden.
Hinweise der Polizei:
Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen über Ihre Lebensumstände preis. Teilen Sie niemals Informationen über Wertsachen oder Vermögenswerte mit. Polizisten fragen Sie nicht nach persönlichen Geldverstecken. Die Polizei nimmt kein Bargeld oder andere Wertgegenstände vorsorglich in Verwahrung. Lassen Sie sich zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch und informieren Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Polizeinotruf 110. Ziehen Sie Familienmitglieder oder Freunde zurate. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








