Polizei sucht nach Unfallfahrer. Ein Radfahrer stieß mit einer Fußgängerin zusammen, die verletzt wurde. Der Unfall ereignete sich an einer Kreuzung in Troisdorf-West.
Troisdorf: Radfahrer erfasst Fußgängerin

Troisdorf (ost)
Schon am 29. August gab es in Troisdorf-West einen Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer mit einer Fußgängerin kollidierte. Die Fußgängerin wurde verletzt und musste kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden, konnte es aber inzwischen wieder verlassen. Der Unfall ereignete sich gegen 13:15 Uhr an der Kreuzung Theodor-Heuss-Ring/Willy-Brandt-Ring. Die 88-jährige Frau aus Troisdorf überquerte einen Fußgängerüberweg, als die Ampel für sie grün zeigte. Ein unbekannter Radfahrer kam den Theodor-Heuss-Ring bergab aus Richtung Kirchstraße. Aufgrund einer Betonsäule konnte er den Bereich der Fußgänger- und Radfahrerquerung wahrscheinlich nicht einsehen. So sah er auch die 88-Jährige nicht, als er ihr auf dem Überweg entgegenkam. Es kam zur Kollision, bei der beide zu Boden gingen. Die Troisdorferin blieb zunächst reglos liegen und blutete. Der Radfahrer eilte zu ihr und erlitt möglicherweise einen Schock. Der Unbekannte flüchtete dann von der Unfallstelle und ließ sein Fahrrad zurück. Der Radfahrer wird wie folgt beschrieben: etwa 30 Jahre alt und 1,80 m groß, dunkle Haare, gepflegter Vollbart, keine Brille, dunkle kurze Hose und dunkles T-Shirt. Das zurückgelassene Fahrrad ist ein vollgefedertes, schwarzes Mountainbike mit der silbernen Aufschrift “Velors” auf dem Rahmen. Um die Lenkerstange war ein schwarzes, stoffummanteltes Schloss des Herstellers Abus gewickelt. Die Verkehrskommissariat der Kreispolizeibehörde des Rhein-Sieg-Kreises hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Der Radfahrer selbst oder Zeugen, die Hinweise auf seine Identität geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02241 541-3221 zu melden. (Uhl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








