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Trunkenheitsfahrten mit Folgen in Düren

Beamte entdecken bei Fahrzeugkontrollen im Stadtgebiet Düren Straftaten. Ein Fahrzeugführer wurde vorläufig festgenommen und umfangreiche Folgemaßnahmen eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Während Fahrzeugkontrollen gestern Nachmittag (02.02.2026) entdeckten Polizeibeamte der Wache Düren im Stadtgebiet Düren bei zwei Autofahrern mehrere Straftaten und leiteten umfangreiche Maßnahmen ein. Einer der Autofahrer wurde sogar vorübergehend festgenommen.

Als sie einen 54-jährigen Dürener gegen 15:00 Uhr auf der Tivolistraße kontrollierten, stellten die Beamten zunächst fest, dass die Kennzeichen des genutzten Autos abgelaufen waren und das Fahrzeug nicht zugelassen war. Der Fahrer war sowohl betrunken als auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von 0,9 Promille. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an, leiteten strafrechtliche Schritte ein, beschlagnahmten den Führerschein des Fahrers und untersagten ihm die Weiterfahrt.

Um 19:35 Uhr kontrollierte die gleiche Streifenbesatzung ein Fahrzeug auf der Zülpicher Straße. Der Grund für die Kontrolle war der technische Zustand des Fahrzeugs. Das Auto war stark beschädigt, die Windschutzscheibe zerbrochen und die Frontairbags ausgelöst. Der 48-jährige Fahrer schien zudem desorientiert zu sein. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten, dass der Mann unter dem Einfluss illegaler Betäubungsmittel stehen könnte. Auch hier wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Es stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Es gab keine Hinweise auf einen aktuellen Unfall.

Der 48-jährige Mann, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde vorübergehend festgenommen und zur Wache gebracht. Im Laufe des Abends wurde er jedoch wieder freigelassen, nachdem er den offenen Haftbefehl durch Zahlung des festgesetzten Geldbetrags vermieden und eine Sicherheitsleistung für das laufende Strafverfahren hinterlegt hatte. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 17.437 Unfälle registriert (2,74%) und auf Autobahnen kam es zu 6.889 Unfällen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten wurden auf 11.172 geschätzt und die Leichtverletzten beliefen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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