Polizei verfolgt Verkehrsverstöße und Straftaten bei Treffen von 400 bis 500 Fahrern. 3 Monate Fahrverbot für Spitzenreiter mit 170 km/h.
Tuning-Szene trifft sich in Beckum und Ahlen

Warendorf (ost)
Am Freitag (18.09.2026) gegen 20 Uhr bemerkten Polizisten in Ahlen mehrere Fahrzeuge, die der Tuning-Szene zugeordnet werden konnten. Gegen 21 Uhr fuhren die Autos in Richtung Beckum. Dort versammelten sich bis etwa 22.45 Uhr etwa 400 bis 500 Fahrer mit ihren Fahrzeugen. Die Fahrer folgten den Anweisungen der Polizei und verhielten sich regelkonform. Nach und nach löste sich die Versammlung in Beckum auf. Kurz vor Mitternacht versammelte sich erneut eine große Anzahl von Personen mit ihren Autos am Zechengelände in Ahlen. Die Polizei stellte vor Ort etwa 150 Fahrzeuge fest. Die Polizeikräfte sorgten dafür, dass Straßen und Rettungswege frei blieben. Gegen 01.30 Uhr hatte sich die Versammlung aufgelöst.
Die Polizisten verfolgten festgestellte Verkehrsverstöße und erkannte Straftaten konsequent. Es wurden drei Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Außerdem wurden 14 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, davon 10 wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Neun Fahrern droht ein Fahrverbot. Ein Autofahrer wurde mit 170 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen. Der 23-jährige Fahrer aus Ahlen erwartet nun ein Fahrverbot von 3 Monaten, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von mindestens 1.400 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








