Polizei erwischt Dieb in Garage, Autos gestohlen, Kreditkartenbetrug aufgedeckt.
Turku: Diebstahlserie in Iserlohn

Iserlohn (ost)
Ein Verdächtiger wurde von Polizeibeamten heute Nacht in einer Garage an der Rahmenstraße erwischt. Ein Anwohner hatte Licht von Taschenlampen an seiner Garage gesehen und deshalb die Polizei kontaktiert. Die Beamten trafen einen 54-jährigen Mann hinter dem halb geöffneten Garagentor an. Sie zwangen ihn zu Boden und legten ihm Handschellen an. In der Nähe der Garage fanden die Einsatzkräfte mehrere Taschen mit verschiedenen Gegenständen, die möglicherweise aus Einbrüchen stammen könnten. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Am Dienstag und Mittwoch sind zwei Fahrzeuge am Erbenberg und an der Westfalenstraße verschwunden. Zwischen Montag, 13 Uhr, und Dienstag, 14 Uhr, wurde an der Westfalenstraße ein Fahrzeug von einem Autohausgelände gestohlen. Es handelt sich um einen nicht zugelassenen, gebrauchten Nissan Navara mit grauer Lackierung. Beide Fahrzeugschlüssel sind noch vorhanden. Am Dienstagabend hatte ein Autofahrer seinen älteren Audi A5 Sportback auf einem Mieter-Stellplatz am Erbenberg abgestellt. Als er am nächsten Morgen zurückkehrte, war das Fahrzeug verschwunden. Die Polizei leitete in beiden Fällen Fahndungen ein und bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.
Aus einem unverschlossenen Mercedes Benz, der am Schmachtenberg abgestellt war, wurden in der Nacht zum Dienstag Münzen und eine alte Brille gestohlen. In der Nacht zum Mittwoch wurde am Heinrich-Stricker-Weg ein Pedelec gestohlen. Der Besitzer hatte das Pegasus Soiero Evo Trekking-Bike mit einem Faltschloss an einem Regenfallrohr eines Carports befestigt. Das war für den Dieb kein Hindernis: Das Faltschloss wurde aufgebrochen und dabei auch das Rohr verbogen. An dem Fahrrad hingen ein Einkaufskorb und eine orangefarbene Jacke.
Eine 50-jährige Frau könnte Opfer von Kreditkartenbetrug geworden sein. Vor zwei Wochen erhielt sie eine SMS, in der stand, dass ihre Kreditkarte “auffällig” geworden sei. Sie wurde aufgefordert, sich telefonisch bei der Bank zu melden. Die Frau tat dies: Die Nummer war korrekt. Die Bank stellte eine neue Kreditkarte aus, die auch bei der Kundin ankam. Jedoch meldete sich ein angeblicher Bankmitarbeiter, fragte, ob die Karte angekommen sei und verlangte per Messenger ein Foto des Ausweises und der neuen Kreditkarte. Die Frau kam der Aufforderung nach. Am Dienstag gab es dann die große Überraschung: Es gab zwei erhebliche Abbuchungen von der Karte. Die Frau ließ ihre Karte sperren und erstattete Anzeige bei der Polizei. Eine Iserlohnerin erhielt am Dienstag einen Anruf wegen angeblich abgeschlossenen Abonnements. Die Anruferin nannte die Daten der Frau und behauptete, dass die Iserlohnerin ein Abo abgeschlossen habe und nun monatlich 60 Euro zahlen müsse. Der Protest der Iserlohnerin wurde ignoriert und die Anruferin tat so, als würde sie sich bei einer Kollegin nach schnellen Kündigungsmöglichkeiten erkundigen. Die Iserlohnerin legte auf und erkundigte sich bei ihrer Bank, ob es Abbuchungen gegeben habe. Das war nicht der Fall. Dennoch erstattete die Iserlohnerin Anzeige bei der Polizei wegen möglichen Betrugs. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche: Wie die Täter an die Daten ihrer Opfer gelangen, ist unklar. Dennoch sehen sich immer wieder ahnungslose Opfer mit angeblichen Abo-Forderungen konfrontiert. Für solche Abonnements gelten strenge Regeln, beispielsweise zu Widerspruchsfristen. Daher sollten Betroffene keinesfalls auf die Forderungen eingehen, sondern Belege und Rechnungen anfordern. Unberechtigte Abbuchungen können über die Bank rückgängig gemacht werden. Betrüger hoffen darauf, dass ihre Opfer den angeblich nicht gekündigten Vertrag einem eigenen Versäumnis zuschreiben, in den “sauren Apfel” beißen und lieber einige Monate bezahlen, um den Vertrag dann loszuwerden. Im Zweifelsfall beraten Rechtsanwälte oder die Verbraucherzentrale. (cris)
Quelle: Presseportal








