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Über 500 Einsätze in Düsseldorf

Am heißesten Tag des Jahres verzeichnete die Feuerwehr Düsseldorf über 500 Einsätze, darunter Feuermeldungen, technische Hilfeleistungen und Notfalleinsätze.

Foto: Unsplash

Düsseldorf (ost)

Am Freitag, den 26. Juni 2026, um 7 Uhr, war es in der Stadt Düsseldorf einer der bisher heißesten Tage des Jahres, was zu einem deutlich erhöhten Einsatzvolumen bei Feuerwehr und Rettungsdienst führte. Trotzdem bleibt die Feuerwehr Düsseldorf voll einsatzfähig und gut aufgestellt, sowohl personell als auch organisatorisch. Schon kurz nach Dienstbeginn am 25. Juni 2026 um 7 Uhr rückten die ersten Einsatzkräfte zu mehreren Feuermeldungen aus, die hauptsächlich durch technische Störungen automatischer Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden. Bis zum Mittag registrierte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf zwölf solcher Alarmierungen, bei denen die Einsatzkräfte meist nur kontrollierend tätig werden mussten. Bis zum Dienstende am 26. Juni um 7 Uhr stieg die Anzahl der Brandmeldealarme insgesamt auf 23.

Am Vormittag kamen zu den Feuermeldungen 15 technische Hilfeleistungen hinzu, darunter Personen hinter verschlossenen Türen, Tiere in Notlagen, Aufzugsstörungen sowie Einsätze aufgrund von Gasgeruch oder Gasaustritt. Gleichzeitig war auch der Rettungsdienst stark gefordert: Notfallsanitäter und Notärzte von Feuerwehr und den Partnerorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD und Falck) rückten bis zum Mittag zu 110 Einsätzen aus, hauptsächlich mit internistischen Ursachen.

Trotz der Vielzahl an teilweise parallel verlaufenden Einsätzen war die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Düsseldorf jederzeit zuverlässig gewährleistet. Dabei leisteten auch die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Unterstützung. Die Feuerwehr Düsseldorf betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit, dass Bürgerinnen und Bürger im Zweifel nicht zögern sollten, den Notruf 112 zu wählen. Frühzeitige Meldungen helfen, Gefahren schnell zu erkennen und Schäden zu verhindern.

Die Zahlen der Einsätze im Überblick:

516 Einsätze insgesamt, davon Feuermeldungen: 30 Hilfeleistungen: 45 Notfalleinsätze: 309, davon 55 mit Notarzt und Krankentransporte: 132

Beispiele für Einsätze

Am Donnerstagvormittag um 9.50 Uhr erhielt die Feuerwehr die Information, dass es in einem Bürogebäude in der Helmholtzstraße brennt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte berichtete der Betreiber von einer leichten Rauchentwicklung im 1. Obergeschoss des Gebäudes. Vorsorglich wurde das Gebäude evakuiert und der betroffene Bereich von der Feuerwehr kontrolliert. Die Einsatzkräfte konnten schnell die Situation klären. Durch angebranntes Essen kam es zu der Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Düsseldorf musste nicht eingreifen und übergab die Einsatzstelle an den Betreiber. Nach einer guten Stunde war der Einsatz beendet.

Während der Einsatz für die Feuerwehrleute in der Innenstadt noch lief, erhielt die Leitstelle der Feuerwehr um 10.08 Uhr eine weitere Feuermeldung aus Lichtenbroich. Hier kam es zu einem Brand im Bereich einer Stromunterverteilung. Das Feuer wurde von den Einsatzkräften mit einem Kohlenstoffdioxidlöscher gelöscht und der betroffene Bereich belüftet. Die letzten Feuerwehrleute kehrten rund 90 Minuten später zu ihren Wachen zurück.

Um 14.55 Uhr rückte die Feuerwehr Düsseldorf zu einem Gasaustritt im Hafen aus. Dort hatte das Sicherheitsventil eines 4.000-Liter-Propangas-Tanks ausgelöst. Dadurch entwich Propangas in die Luft. Die Feuerwehr sperrte den Bereich ab, kühlte den Propangas-Tank ab und kontrollierte die Umgebung sowie die angrenzenden Gebäude auf eine Ausbreitung von Gas. Bereits 15 Minuten später zeigte die Kühlung des Tanks Erfolg. Das Sicherheitsventil schloss sich automatisch und es trat kein Gas mehr aus.

In den Abendstunden kam es um 22.55 Uhr zu einem Unfall zwischen einer Straßenbahn und einer Person im Bereich des Hauptbahnhofs. Die erste Meldung, dass die Person eingeklemmt sei, konnte nicht bestätigt werden. Notfallsanitäter und Notarzt versorgten die Person vor Ort medizinisch und brachten sie zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.

Am gestrigen Tag rückte die Feuerwehr Düsseldorf auch zu insgesamt zwei Einsätzen zu Personen im Rhein aus. In beiden Fällen handelte es sich um Schwimmer, die eigenständig den Rhein verlassen konnten und unverletzt blieben.

Dringender Appell

Die Feuerwehr Düsseldorf weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Baden im Rhein verboten ist und Schwimmen akute Lebensgefahr bedeutet. Die starke Strömung, plötzlich auftretende Strudel an Buhnen und Kribben sowie die Sogwirkung vorbeifahrender Schiffe machen den Rhein selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer unberechenbar. Immer wieder geraten Menschen in Not, weil sie die Kraft der Strömung oder die verzögerten Wellenbewegungen unterschätzen. Die Feuerwehr appelliert daher eindringlich, das Badeverbot unbedingt zu beachten und Abstand vom Wasser zu halten.

Quelle: Presseportal

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