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Überfall in Ahaus

Zwei Männer wurden von einer Gruppe angegriffen und beraubt, während sie mit ihren Fahrrädern unterwegs waren. Die Täter flüchteten zu Fuß, einer davon mit einem schwarzen Fatbike.

Foto: Depositphotos

Ahaus (ost)

Ort des Verbrechens: Ahaus, Arnoldstraße;

Zeitpunkt des Verbrechens: 10.10.2026, 01.30 Uhr;

In der Nacht zum Samstag haben Unbekannte in Ahaus zwei Männer angegriffen und einen von ihnen beraubt. Die Tat ereignete sich gegen 01.30 Uhr im Bereich der Unterführung an der Pestalozzischule an der Arnoldstraße. Die beiden Opfer waren mit ihren Fahrrädern unterwegs, als sie in der Unterführung auf eine Gruppe von etwa zehn Personen trafen. Nach bisherigen Informationen griffen mehrere Personen aus der Gruppe die Männer plötzlich an. Dabei schlugen und traten die Täter auf einen der Opfer ein. Als sein Begleiter ihm zu Hilfe eilen wollte, erhielt auch er Faustschläge ins Gesicht. Die Angreifer raubten ihm außerdem seine Jacke, in der sich eine Geldbörse und ein Schlüsselbund befanden. Danach flüchteten die Täter größtenteils zu Fuß in Richtung Innenstadt. Einer der Beteiligten fuhr mit einem schwarzen Fatbike davon. Beide Opfer wurden verletzt. Einer der Männer musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, das er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Die Polizei fand die gestohlene Jacke und den Schlüsselbund in der Nähe des Tatortes. Die Geldbörse blieb verschwunden.

Laut den Opfern waren die Verdächtigen etwa 18 bis 22 Jahre alt. Einige von ihnen trugen Caps der Marke Gucci. Einer der Beteiligten soll einen Bart gehabt haben.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die beteiligten Personen geben können, sich beim Kriminalkommissariat in Ahaus unter Tel. (02561) 9260 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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