Am gestrigen Abend kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung in Alt-Arnsberg. Unbekannte Täter griffen einen 20-jährigen Mann an und flüchteten anschließend.
Überfall in Alt-Arnsberg

Arnsberg (ost)
Gestern Abend um 22:20 Uhr ereignete sich in der Hellefelder Straße in Alt-Arnsberg eine gefährliche Körperverletzung. Ein 20-jähriger Arnsberger und sein Freund saßen auf einer öffentlichen Bank. Eine Gruppe von fünf bis sechs bisher unbekannten Tätern näherte sich den beiden Freunden. Die Gruppe verhielt sich verbal aggressiv gegenüber den beiden Männern, beleidigte sie und drohte ihnen mit Schlägen. Der Geschädigte sah auch ein Messer, das die Täter zwischen sich hin und her reichten. Nach aktuellen Informationen wurde mit dem Messer jedoch nicht gedroht. Die unbekannten Täter griffen den 20-jährigen Geschädigten an, indem sie auf ihn einschlugen und eintraten. Danach flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung Europaplatz. Der Geschädigte wurde leicht verletzt. Die Hintergründe der Tat sind der Polizei derzeit nicht bekannt.
Es liegen Beschreibungen zu insgesamt fünf unbekannten Tätern vor. Alle Täter werden als männlich, ca. 17-19 Jahre alt, ca. 175-185 cm groß und mit südeuropäischem, albanischem Phänotyp beschrieben. Ein Täter hatte blonde Haare und trug eine weiße Trainingsjacke. Ein anderer Täter trug eine Gucci-Kappe.
Bisherige polizeiliche Fahndungsmaßnahmen waren erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch an die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete – 470 – zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung in der Region.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








