Ein 17-jähriger Jugendlicher wurde in der Hauptstraße von einem unbekannten Täter angegriffen und gewürgt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Überfall in Neheim

Arnsberg (ost)
Gestern Abend um 21:30 Uhr ereignete sich in der Hauptstraße in Neheim eine gefährliche Körperverletzung. Ein 17-jähriger Jugendlicher aus Neheim war mit seinen Freunden in der Fußgängerzone unterwegs. Die Freunde gingen kurz in ein Lebensmittelgeschäft, um Getränke zu kaufen. Der 17-Jährige wartete derweil vor einem Billigladen in der Fußgängerzone auf seine Freunde. Ein unbekannter Täter näherte sich dem Opfer von hinten, legte seinen Arm um den Hals des Jugendlichen, drückte zu und würgte ihn kurzzeitig. Dabei hob er den 17-Jährigen für einen kurzen Moment vom Boden hoch. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Der Jugendliche erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei hat derzeit keine Informationen über die Hintergründe der Tat.
Bisherige polizeiliche Fahndungsmaßnahmen waren erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch an die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








