Ein 38-jähriger Mann wurde von einer Jugendgruppe überfallen und leicht verletzt. Die Täter entwendeten sein Mobiltelefon und flüchteten.
Überfall in Neheim

Arnsberg (ost)
Am Mittwoch, dem 29. April 2026, wurde ein Mann aus Arnsberg im Alter von 38 Jahren gegen 20:10 Uhr auf der Straße „Im Ohl“ in Neheim Opfer eines Raubüberfalls.
Nach bisherigen Informationen wurde der Mann von einer Gruppe von sechs bis sieben Jugendlichen verfolgt, als er sich von der Innenstadt Neheims in Richtung Bergheim bewegte. An einer Tankstelle wurde das Opfer von der Gruppe niedergestoßen und dann getreten. Dabei wurden sein Mobiltelefon gestohlen und die Täter flohen in Richtung Bergheimer Weg.
Während der sofort eingeleiteten Fahndung konnten mehrere Jugendliche festgestellt werden, die der Beschreibung des Opfers entsprachen. Sie flüchteten vor dem Streifenwagen durch einen Garten an der Droste-Hülshoff-Straße. Einer der Flüchtenden verlor dabei beide Schuhe.
Im weiteren Verlauf der Fahndung wurden fünf Verdächtige im Alter von 15 bis 17 Jahren gefunden. Es handelt sich um männliche Jugendliche aus Arnsberg – drei deutsche, einer portugiesischer und einer mazedonischer Staatsangehörigkeit. Sie bestritten jegliche Beteiligung an der Tat.
Der Geschädigte berichtete außerdem, dass die Jugendlichen zuvor bereits auf dem Neheimer Markt durch den Einsatz einer Wasserpistole aufgefallen seien.
Der 38-jährige Mann wurde bei dem Angriff leicht verletzt.
Beschreibung weiterer flüchtiger Personen:
Person 1: männlich, ca. 175 cm groß, etwa 17 Jahre alt, arabisches Aussehen, schwarze Haare, orange/beiges Oberteil, hellblaue Jeans Person 2: männlich, ca. 160 cm groß, etwa 15 Jahre alt, arabisches Aussehen, schwarze Haare, komplett schwarz gekleidet
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den flüchtigen Personen geben können, sich bei der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-920200 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle aufwies, zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Mordfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








