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Überhöhte Geschwindigkeit zwischen Bielefeld und Gütersloh

Ein 18-jähriger Autofahrer wurde mit über 170 km/h auf einer 70 km/h-Strecke erwischt und sein Führerschein sichergestellt.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

Ein Polizist aus Bielefeld bemerkte in der Nacht zum Dienstag, 04.08.2026, einen Autofahrer aus Gütersloh, der mit über 170 km/h auf verschiedenen Straßen unterwegs war. Nach der Kontrolle wurde der BMW des 18-jährigen Fahrers sowie sein Führerschein sichergestellt.

Als der Polizist gegen 01:05 Uhr an der Abfahrt des Ostwestfalendamms auf den Südring war, sah er, wie ein 3er BMW beim Abbiegen ausbrach. Nachdem er gewendet hatte, bog der BMW bei rotem Ampelsignal nach links auf die Gütersloher Straße ab.

Der Fahrer beschleunigte sein Auto auf der Strecke nach Gütersloh auf über 170 km/h, obwohl dort nur 70 km/h erlaubt waren. Er hielt an roten Ampeln und bei einer Geschwindigkeitsmessanlage in Quelle die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ein.

In Gütersloh stoppte der Fahrer auf dem Nordring und wurde kontrolliert. Der Polizist hatte keine Anhaltesignale gegeben und wurde von Kollegen aus Gütersloh und Bielefeld unterstützt.

Die Beamten stellten fest, dass die Bereifung des BMW deutliche Mängel aufwies, insbesondere die Vorderreifen waren stark abgenutzt. Während der Fahrt zog ein Gewitter auf, was zu nassen Straßen und eingeschränkter Sicht führte.

Die Fahrweise des 18-Jährigen wurde als verbotenes Kraftfahrzeugrennen eingestuft. Er wird verdächtigt, sich grob verkehrswidrig und rücksichtslos zu verhalten, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Ein Abschleppwagen brachte den BMW weg, während der Fahrer und sein Beifahrer zu Fuß weitergehen mussten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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