Die Polizei führt Geschwindigkeitskontrollen durch und stellt zahlreiche Verstöße fest, darunter ein Fahrer mit 102 km/h in einer 50er-Zone.
Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzung in Iserlohn und Menden

Iserlohn/ Menden (ost)
Am Donnerstag führte die Polizei Geschwindigkeitsüberwachungen in Iserlohn und Menden durch. Insgesamt passierten 895 Fahrzeuge die Kontrollpunkte. Die Beamten stellten zahlreiche Verstöße fest. Der Spitzenreiter fuhr innerorts mit 102 statt 50 km/h.
Der Überwachungstag begann morgens in Iserlohn. In der Straße Im Wiesengrund wurden von 6:35 bis 8:20 Uhr 166 Fahrzeuge in einer 30-km/h-Zone überprüft. Fünf Fahrer waren zu schnell unterwegs. Der höchste Wert betrug 43 km/h für ein Auto aus dem Märkischen Kreis (MK).
Die Beamten verlagerten dann die Kontrollen nach Menden. Am Schwitter Weg wurden zwischen 10 und 11:55 Uhr 272 Fahrzeuge gemessen. Es gab 40 Verwarnungen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Ein Auto (MK) fuhr mit 52 km/h anstelle der erlaubten 30 km/h. In der “Wilhelmstraße” wurden zwischen 12 und 13 Uhr bei 151 gemessenen Fahrzeugen sechs Verwarnungen und eine Anzeige festgestellt. Auch hier lag die Höchstgeschwindigkeit eines Autos (MK) bei 52 km/h in einer 30er-Zone.
Am späten Nachmittag stand das Messfahrzeug in der Spessartstraße. Zwischen 16:50 und 18:30 Uhr überwachte die Polizei 158 Fahrzeuge. Es gab 26 Verwarnungen und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Auto mit Dortmunder Kennzeichen (DO) wurde mit 56 km/h bei erlaubten 30 km/h erfasst.
Am Abend fanden Messungen in Menden-Lendringsen statt. In der Schulstraße verlief die Kontrolle zwischen 18:55 und 20:20 Uhr relativ ruhig. Von 43 Fahrzeugen hielten sich die meisten an die Vorschriften, es gab sieben Verwarnungen. Die Spitze lag bei 47 km/h im 30er-Bereich.
Der negative Höhepunkt des Kontrolltags zeichnete sich ab 20:40 Uhr am Bieberkamp ab. Bis 22:30 Uhr passierten nur 65 Fahrzeuge die Messstelle, das Ergebnis war jedoch schockierend. Die Beamten verhängten 14 Verwarnungen, schrieben acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen und verhängten drei Fahrverbote. Ein Autofahrer (MK) raste mit 102 km/h durch die geschlossene Ortschaft, wo eigentlich nur 50 km/h erlaubt sind. Nach Abzug der Toleranz ergibt sich laut Bußgeldkatalog ein Bußgeld von mindestens 400 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren. Außerdem gibt es zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.
Die Polizei betont, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor zu den Hauptunfallursachen gehört und kündigt weitere Kontrollen im Kreisgebiet an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle sind. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt kamen 450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








