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Uedem: Feuerwehr Goch auf Elektrofahrzeuge vorbereitet

Die Freiwillige Feuerwehr Goch legt verstärkt Fokus auf Elektroantrieb. Besondere Anforderungen und Vorsicht bei Unfällen mit Elektrofahrzeugen.

Verkehrsunfall auf der Autobahn 57 (Foto: Stefan Bömler)
Foto: Presseportal.de

Goch (ost)

Im Bereich der Ausbildung zur technischen Hilfe wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Goch verstärkt der Fokus auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb gelegt. Sie stellen im Vergleich zu konventionellen Verbrennern besondere Anforderungen an die Unfallrettung dar, da die verbauten Hochvolt-Batterien zusätzliche Gefahrenquellen darstellen. Bei verunfallten Elektrofahrzeugen ist somit besondere Vorsicht geboten.

Wie zuletzt bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 57 zwischen Goch und Uedem. Ein strombetriebener Porsche war auf einen PKW mit Anhänger aufgefahren. Dabei verletzte sich der Fahrer des Sportwagens leicht, er wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Goch betreut. Die Unfallstelle wurde abgesichert und das Elektrofahrzeug fachgerecht stromlos geschaltet.

Feuerwehrchef Stefan Bömler: „Dank der umfassenden Ausbildung im Umgang mit Elektrofahrzeugen sowie moderner digitaler Informationssysteme konnten wir schnell und sicher agieren. Wir werden bei der Ausbildung unserer Einsatzkräfte weiterhin verstärkt unser Augenmerk auf Elektromobilität richten.“

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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