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Ummeln: Junge Motorradfahrerin bei Wildunfall schwer verletzt

Eine junge Motorradfahrerin wurde bei einem Wildunfall schwer verletzt, als ein Reh plötzlich auf die Fahrbahn lief und es zum Zusammenstoß kam. Zeugen eilten zur Hilfe und die Polizei warnt vor Wildwechsel in den Abend- und Nachtstunden.

Verunfalltes Leichtkraftrad
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

LR / Bielefeld / Ummeln – Eine junge Motorradfahrerin wurde am Donnerstagabend, 02.04.2026, bei einem Zusammenstoß mit einem Wildtier auf der Erpestraße schwer verletzt.

Zu dem Zeitpunkt um 22:15 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Motorrad auf der Erpestraße in Richtung Brockhagener Straße, als plötzlich ein Reh die Straße überquerte. Es kam zur Kollision, wodurch die Motorradfahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und stürzte.

Augenzeugen des Unfalls eilten sofort zur Hilfe der Verletzten und alarmierten die Polizei sowie die Feuerwehr.

Die junge Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei warnt: Besonders in den Abend- und Nachtstunden sowie in den frühen Morgenstunden ist mit Wildwechsel zu rechnen. Autofahrer sollten in Wald- und Feldrandbereichen besonders aufmerksam sein, die Geschwindigkeit reduzieren und auf Wildwechselwarnschilder achten. Wenn Wildtiere am Straßenrand auftauchen, sollte die Geschwindigkeit verringert, das Fernlicht abgeblendet und gebremst werden, ohne dabei den Gegenverkehr oder nachfolgende Fahrzeuge zu gefährden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtanzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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