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Umstrukturierung nach Drogenrazzia in Mönchengladbach

Fünf Personen festgenommen, Beweismittel und Drogen sichergestellt, Männer vor Haftrichter. Ermittlungen laufen weiter.

Sichergestellte Gegenstände
Foto: Presseportal.de

Mönchengladbach (ost)

Die Polizei in Mönchengladbach hat am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, im Zuge einer Untersuchung wegen des Verdachts des Drogenhandels in großen Mengen eine Durchsuchung durchgeführt. Zuvor wurden intensive Ermittlungen von einer speziellen Ermittlungseinheit durchgeführt. Mehrere Verdächtige werden beschuldigt, organisiert und gewerbsmäßig mit großen Mengen an Drogen gehandelt zu haben. Am Nachmittag und Abend durchsuchte die Polizei insgesamt sieben Wohnhäuser, ein Tattoo-Studio und sechs Lauben in einer Kleingartenanlage in Mönchengladbach. Während der Maßnahmen wurden fünf Personen vorübergehend festgenommen. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 24 und 35 Jahren sowie drei Männer im Alter von 39, 43 und 45 Jahren. Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel gefunden und sichergestellt, darunter über 1,5 Kilogramm Marihuana, knapp ein halbes Kilogramm Kokain und andere Drogen. Außerdem wurden verschiedene andere berauschende Substanzen sichergestellt. Darüber hinaus entdeckten die Einsatzkräfte mehr als 200 Liter Lachgas, verschiedene Waffen, eine Druckluftwaffe und Bargeld im hohen dreistelligen Bereich. In einer Wohnung in der Innenstadt von Rheydt wurde ein Beutel mit illegalen Feuerwerkskörpern gefunden. Diese wurden von einer Spezialeinheit für USBV (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen) gesichert und ordnungsgemäß abtransportiert. Die beiden festgenommenen Frauen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die drei festgenommenen Männer werden am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, am Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach dem Haftrichter beim Amtsgericht Mönchengladbach vorgeführt. Dieser wird entscheiden, ob die Männer in Untersuchungshaft kommen. Die Ermittlungen der Polizei in Mönchengladbach dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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