Polizei ermittelt nach Sprengung eines Geldautomaten in Dülmen. Täter flüchten unerkannt, bitte um Hinweise.
Unbekannte Täter sprengen Geldautomat in Dülmen

Münster (ost)
Bis dato unbekannte Verbrecher haben in den frühen Morgenstunden des Montags (02.03., 03:29 Uhr) einen alleinstehenden Geldautomaten in der Straße Auf dem Quellweg in Dülmen gesprengt.
Ein aufmerksamer Augenzeuge informierte die Polizei, nachdem er einen lauten Knall gehört hatte. Als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, waren die Verbrecher bereits verschwunden. Nach den aktuellen Ermittlungen waren zwei Täter beteiligt. Die Unbekannten konnten Geld in einer noch unbekannten Menge aus dem gesprengten Automaten erbeuten. Durch die Explosion wurde nicht nur der Geldautomat beschädigt, sondern auch ein Auto eines angrenzenden Autohauses. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die unbekannten Täter sollen dunkel gekleidet gewesen sein und in einem dunklen Fahrzeug in Richtung der Autobahnauffahrt Dülmen-Nord auf der Autobahn 43 geflohen sein. Die Polizei Münster hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0251) 275-0 zu melden.
Hinweise können auch online über das Hinweisportal der Polizei NRW eingereicht werden: https://nrw.hinweisportal.de/. Über das Hinweisportal besteht auch die Möglichkeit, Foto- und Videodateien an die Polizei zu senden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb relativ konstant bei etwa 2000 Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








