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Unbekannte zerstören Oberleitung und lösen Brand in Unna aus

Unbekannte warfen Holz von Brücke, Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichem Eingriff in Bahnverkehr. Mithilfe der Bevölkerung gesucht.

Foto: Unsplash

Unna (ost)

Am 31. Januar haben Unbekannte Gehölz und kleine Holzbalken von einem alten Brückenbauwerk im Bereich der Heerener Straße in Unna geworfen.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn hat gegen 23:10 Uhr den Vorfall der Bundespolizei in Dortmund gemeldet. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass Personen das Holz von der Brücke an der Heerener Straße in Unna auf die Oberleitungen geworfen haben. Dadurch ist die Oberleitung abgerissen und heruntergefallen. Möglicherweise war ein lauter Knall zu hören und eine Aufhellung zu sehen.

Die Bundespolizei führt nun Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr durch und bittet die Bevölkerung um Unterstützung: Wer hat zu diesem Zeitpunkt etwas Verdächtiges bemerkt? Wer kann Informationen zum Tathergang oder möglichen Verdächtigen geben?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder unter der Nummer 0231 562247-0 entgegen.

Die Bundespolizei warnt außerdem davor, dass nicht nur vom Zugverkehr selbst, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur tödliche Gefahren ausgehen. Die Oberleitungen der Eisenbahn führen eine Spannung von 15.000 Volt. Sie sind immer unter Strom, auch wenn gerade kein Zug fährt. Es ist nicht unbedingt erforderlich, die Oberleitung direkt zu berühren, um einen Stromschlag zu bekommen, da der Strom auch durch die Luft springen kann. Weitere Präventionshinweise finden Sie im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Rate der Cyberkriminalität in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 ist rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21.181 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7.667 auf 8.126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6.623 auf 7.062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen lag bei 2.072 im Jahr 2022 und bei 2.159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet (1,08%). Die Zahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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