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Unfall in Bergheim: Audi von Fahrbahn abgekommen

Ein 21-Jähriger verursachte einen Unfall auf der Moerser Straße. Mutmaßlicher Fahrer behauptet, ein Mitfahrer sei gefahren.

Quelle: Polizei Duisburg
Foto: Presseportal.de

Duisburg (ost)

Am späten Samstagabend (11. April, 22:30 Uhr) soll ein 21-Jähriger in seinem Audi RS3 auf der Moerser Straße von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Ampelmast, einer Laterne sowie Verkehrsschildern zusammengestoßen sein und sich mit seinem Auto überschlagen haben.

Als eine Streifenwagenbesatzung an der Unfallstelle eintraf, hatten sich der mutmaßliche Fahrer und drei weitere Insassen (20, 20, 26) bereits aus dem Auto befreit.

Während sich Rettungskräfte um die Mitfahrer kümmerten, sperrten Polizisten die Unfallstelle ab und befragten den unverletzten 21-Jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Die Einsatzkräfte erlangten auch keine Hinweise darauf, dass der junge Mann unter dem Einfluss von anderen berauschenden Substanzen steht.

Zur detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Essen angefordert.

Aufgrund der Schadensbildes vor Ort und unabhängigen Zeugenaussagen kamen die Beamten zu dem Schluss, dass überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall geführt haben könnte.

Weil sich der mutmaßliche Unfallverursacher in Widersprüche verwickelte und nun behauptete, einer seiner Mitfahrer habe am Steuer gesessen, stellten die Einsatzkräfte seine Oberbekleidung und die des von ihm benannten Insassen sicher.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg stellten die Polizisten den Führerschein des 21-Jährigen und den Audi RS3 sicher. Die Beamten forderten einen Abschleppdienst an, der das Auto abtransportierte.

Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen aufgenommen. Der 21-Jährige muss sich nun mit einem Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, auseinandersetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt kamen bei den Unfällen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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