Eine 45-jährige verursacht einen Verkehrsunfall und leistet Widerstand auf der Polizeiwache nach positivem Alkoholtest.
Unfall unter Alkoholeinfluss in Breckerfeld

Breckerfeld (ost)
Am 9. Mai gegen 20:45 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Zeuge in der Wichernstraße einen Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen versuchte eine 45-jährige Frau aus Breckerfeld, mit ihrem Citroën aus einer Parklücke auszuparken. Zuerst stieß sie jedoch rückwärts gegen einen Erdhügel. Danach versuchte sie, die Parklücke vorwärts zu verlassen und berührte dabei einen geparkten Mitsubishi. Der Zeuge lief dann zum Citroën und hielt die Breckerfelderin dort bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort fest.
Während der folgenden Unfallaufnahme erhärtete sich schnell der Verdacht, dass die 45-jährige betrunken war. Sie zeigte deutliche Stimmungsschwankungen und roch stark nach Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht schnell und ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Anschließend wurde eine Blutprobe auf der Polizeiwache in Ennepetal entnommen. Bei der Blutentnahme versuchte die Frau mehrmals zu fliehen, wurde verbal aggressiv und versuchte, einen Beamten wegzustoßen.
Jetzt erwartet sie ein umfangreiches Strafverfahren, unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogendelikten registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








