Verkehrsunfälle mit Pkw und Roller, beide Fahrer flüchteten. Polizei sucht dringend Zeugen.
Unfallflucht in Wolbeck

Münster (ost)
Am Dienstagmorgen (01.09., 10.03 Uhr) ereigneten sich auf der Straße “Am Steintor” Verkehrsunfälle mit einem Auto und einem Roller. Sowohl die Fahrer als auch mutmaßliche Insassen flohen vom Unfallort. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Auto auf der Straße “Am Steintor” in Richtung Wolbeck und geriet aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rutschte dann durch einen Wirtschaftsgraben, überschlug sich und landete auf dem Dach auf der Straße. Etwa 50 Meter von der Unfallstelle entfernt fanden Beamte einen verunfallten Roller im Graben in Richtung Albersloh. Laut den derzeitigen Ermittlungen gab es keine Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Als die Polizisten eintrafen, befanden sich keine Personen in oder an den Fahrzeugen. Zeugen zufolge sollen drei Jugendliche zu Fuß vom Unfallort in Richtung Wolbeck geflohen sein. Die eingesetzten Polizisten identifizierten später drei Personen, die der Beschreibung der Zeugen entsprachen, an einer Bushaltestelle in Wolbeck und brachten sie zur weiteren Klärung des Sachverhalts zur Polizeiwache.
Die Überprüfung der beiden Fahrzeuge ergab, dass sie gestohlen worden waren.
Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten sperrte die Polizei die Straße “Am Steintor” zwischen dem Petersdamm und dem Kreisverkehr bis etwa 13:30 Uhr vollständig.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Unfälle sind noch im Gange. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Fahrern und Insassen der Fahrzeuge oder zum Unfallhergang haben, sich unter der Rufnummer (0251) / 275-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Gebieten ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








