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Unfallflucht: Jugendlicher zurückgelassen

Ein 15-jähriger Radfahrer wurde nach einem Zusammenstoß von einem unbekannten Autofahrer allein gelassen. Zeugen werden gesucht.

Foto: Depositphotos

Hagen-Hohenlimburg (ost)

Nach einem Vorfall mit einem 15-jährigen Radfahrer am Mittwochmorgen (09.09.2026) fuhr der unbekannte Fahrer des Autos einfach weg, ohne sich um den Jugendlichen zu kümmern. Um 08.30 Uhr entschied der 15-Jährige aufgrund des Verkehrs, von der Elseyer Straße auf den Gehweg zu wechseln, obwohl das für Radfahrer nicht erlaubt ist. In der Nähe einer Tankstelle übersah der Jugendliche einen silbernen Smart, der aus einer Auffahrt kam. Die beiden stießen zusammen, und der Radfahrer wurde über die Motorhaube geschleudert. Der Autofahrer stieg aus und fragte nach dem Wohlbefinden des Jugendlichen. Als der leicht verletzte Junge nach seiner Telefonnummer fragte, lehnte der Autofahrer ab und fuhr weg. Der 15-Jährige wurde von seiner Mutter abgeholt. Nach einer ärztlichen Behandlung gingen sie zur Polizeistation. Der Jugendliche beschrieb den Autofahrer als männlich, zwischen 30 und 40 Jahre alt. Das Verkehrskommissariat hat die Untersuchungen wegen Fahrerflucht aufgenommen und fragt: Wer hat den Vorfall beobachtet und kann Informationen zum Aussehen des Fahrers oder seines Autos geben? Bitte melden Sie sich bei der Polizei unter 02331 986 2066. (rei)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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