Die Polizei hat einen 81-jährigen Autofahrer nach einer Unfallflucht gestoppt. Augenzeugen werden gebeten, sich zu melden.
Unfallflucht: Polizei stoppt Autofahrer (81) und untersagt Weiterfahrt

Bochum (ost)
Nach einem Fahrerflucht in Bochum-Grumme stoppte die Polizei einen verdächtigen Autofahrer (81, aus Bochum). Um den Vorfall zu klären, sucht das Verkehrskommissariat jetzt Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Montagabend, den 16. März, auf der Bergstraße. Nach den neuesten Informationen kollidierte der 81-Jährige mit seinem Fahrzeug dort um 18.10 Uhr in Höhe der Hausnummer 140 mit einer Bake und einem Baustellenschild. Es wurde niemand verletzt – aber anstatt sich um die Unfallaufnahme zu kümmern, fuhr er einfach weiter.
Augenzeugen alarmierten die Polizei und berichteten, dass der ältere Herr Schlangenlinien fuhr und mehrmals in den Gegenverkehr geriet.
Die Polizisten trafen den 81-Jährigen kurz danach an. Sowohl ein Alkohol- als auch ein Drogentest waren negativ. Trotzdem nahmen die Beamten den Führerschein und den Autoschlüssel des Bochumers an sich und untersagten ihm die Weiterfahrt.
Das Verkehrskommissariat bittet jetzt Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0234 909-5206 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenregistrierungen verzeichnet, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen betrug 49.610 in 2022 und 51.099 in 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 im Jahr 2022 auf 6.780 im Jahr 2023 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








