Die Polizei sucht Zeugen für mehrere Unfallfluchten mit Beschädigungen an der Stoßstange. Unfallverursacher müssen ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen, um Straftaten zu vermeiden.
Unfallfluchten in Borken/Velen-Ramsdorf

Borken/Velen (ost)
Die Polizei führt regelmäßig Ermittlungen wegen Unfallfluchten durch. Die nachfolgenden Vorfälle sind Teil dieser Entwicklung:
An allen Fahrzeugen wurden Schäden an der hinteren Stoßstange festgestellt. In den genannten Fällen entfernten sich die Verursacher, ohne ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Hinweise zu den Unfallfluchten können beim zuständigen Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. 02861 (9000) gemeldet werden.
Das Verlassen des Unfallortes nach einem Verkehrsunfall ist keine Bagatelle. Wer sich ohne Erfüllung seiner gesetzlichen Pflichten entfernt, begeht eine Straftat. Dies kann zu einer empfindlichen Geldstrafe oder sogar zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.
Oft handelt es sich um typische Parkplatzschäden – abgebrochene Spiegel, Kratzer oder kleine Dellen. Normalerweise übernimmt die Versicherung die Kosten. Dennoch verlassen manche Unfallverursacher aus Unsicherheit oder Angst den Ort des Geschehens.
Es ist wichtig: Im Falle eines Unfalls sollten die Beteiligten die Polizei informieren. Ein einfacher Zettel mit Namen und Telefonnummer am beschädigten Fahrzeug reicht nicht aus. Es muss ein ordnungsgemäßer Austausch der Personalien erfolgen.
Die Botschaft ist eindeutig: Unfallflucht zahlt sich nicht aus. Wer Verantwortung übernimmt und den Vorfall ordnungsgemäß meldet, kann oft schwerwiegendere rechtliche und finanzielle Konsequenzen vermeiden. Zeugen werden gesucht – jede Information kann entscheidend sein. Hinweise zu den genannten Unfällen werden vom Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 erbeten. (jh)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








