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Unfallfluchten: Polizei sucht Verursacher

Die Polizei sucht Zeugen für zwei Verkehrsunfallfluchten in Hemer. Ein Arbeitsfahrzeug wurde beschädigt, der Schaden beträgt 300 Euro. Ein grauer Skoda Superb wurde stark beschädigt, der Schaden wird auf 3.500 Euro geschätzt.

Foto: Depositphotos

Hemer (ost)

Die örtliche Polizei in Hemer sucht nach Zeugen und den Verursachern von zwei Verkehrsunfallfluchten.

Am Montagmorgen ereignete sich um 07:55 Uhr auf der Hönnetalstraße, Höhe Hausnummer 39a, ein Unfall im Gegenverkehr. Ein Arbeitsfahrzeug der Märkischen Stadtbetriebe Iserlohn/Hemer in Orange und ein entgegenkommender weißer Lastwagen (wahrscheinlich ein 40-Tonner) berührten sich jeweils am linken Außenspiegel. Das Spiegelglas des Arbeitsfahrzeugs zerbrach, Splitter flogen durch das geöffnete Fahrerfenster und verletzten den Fahrer an der Hand. Der weiße Lkw setzte seine Fahrt in Richtung Hemer fort. Der Schaden am Arbeitsfahrzeug wird auf etwa 300 Euro geschätzt.

Am vergangenen Wochenende gab es eine weitere Unfallflucht an der Kreuzung Aldegreverstraße / Holbeinstraße / Am Haseloh. Zwischen Samstagabend, 23 Uhr, und Sonntagmorgen, 9 Uhr, wurde ein grauer Skoda Superb von einem unbekannten Fahrzeug gerammt. Das Auto stand am rechten Fahrbahnrand der Aldegreverstraße unmittelbar hinter der Kreuzung. Der Skoda wurde am linken Heck und an der hinteren linken Beleuchtung stark beschädigt. Trümmerteile der Rückleuchte des Verursacherfahrzeugs wurden am Unfallort gesichert. Der Verursacher flüchtete, ohne sich um den Schaden von etwa 3.500 Euro zu kümmern.

Personen, die Informationen zu dem weißen 40-Tonner-Lkw im Hönnetal oder zum Verursacher des Heckschadens an der Aldegreverstraße haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Hemer unter der Telefonnummer 02372 / 9099-0 zu melden. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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