Ein 42-jähriger Mann und sein 30-jähriger Arbeitskollege gerieten in einen Streit. Der Fußgänger behauptet, vom Fahrzeug erfasst worden zu sein.
Unklarer Vorfall zwischen Kleintransporter und Fußgänger: Polizei sucht Zeugen

Meschede (ost)
Am Freitag, dem 07.08.2026, ereignete sich gegen 17.25 Uhr im Schweidnitzer Weg in Meschede ein bisher ungeklärter Vorfall zwischen einem Lieferwagen und einem Fußgänger.
Nach den bisherigen Informationen waren ein 42-jähriger Mann aus Warstein und sein 30-jähriger Arbeitskollege aus Holzminden zuvor in einen Streit geraten. Als der 42-Jährige mit einem Firmenfahrzeug losfahren wollte, stellte sich der 30-Jährige vor den Lieferwagen. Die Beteiligten geben unterschiedliche Informationen zum weiteren Verlauf.
Der Fußgänger behauptete, vom Fahrzeug erfasst worden zu sein. Der Fahrer bestreitet einen Zusammenstoß. Ein Anwohner hörte zunächst den Streit und später laute Schreie. Als er wieder auf die Straße trat, lag der 30-Jährige auf der Fahrbahn. Der Lieferwagen verließ dann den Schweidnitzer Weg und wurde kurz darauf in der Breslauer Straße gefunden.
Der 30-Jährige klagte über Schmerzen in den Beinen. Äußerlich sichtbare Verletzungen wurden zunächst nicht festgestellt. Ein Krankenwagen brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus.
An dem Lieferwagen und auf der Straße fanden die eingesetzten Polizeibeamten keine Spuren eines Unfalls. Ein von dem Fußgänger aufgenommenes Video wurde gesichert und ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Es wird auch geprüft, ob es tatsächlich zu einer Berührung zwischen dem Fahrzeug und dem Fußgänger kam. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass der 42-Jährige nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte.
Zeugen werden gesucht
Die Polizei bittet Personen, die den Streit oder den folgenden Vorfall beobachtet haben, sich zu melden. Besonders interessant sind Zeugen, die Informationen zu einer möglichen Berührung zwischen dem Lieferwagen und dem Fußgänger geben können.
Hinweise nimmt die Polizeiwache Meschede unter der Telefonnummer 0291/9020-3411 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59% aller Unfälle. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle darstellt. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








