Ein 86-jähriger Senior wurde Opfer eines Betrugsfalles, nachdem er einem falschen Polizeibeamten einen größeren Geldbetrag übergab.
Unna – Senior übergab Geld an falschen Polizeibeamten

Unna (ost)
Am Freitag (30.01.2026) zwischen 13:05 und 15:05 Uhr wurde ein 86-jähriger Mann in Unna-Billmerich in der Straße Zum Hach Opfer eines Betrugsfalles. Ein unbekannter Anrufer gab vor, ein Polizeibeamter zu sein, und behauptete, dass Diebe in der Nähe seien. Der Senior wurde nach Bargeld und Wertsachen gefragt, um die Sicherheit des Hauses zu überprüfen. Ein anderer Mann erschien kurz darauf, nannte ein Codewort und erhielt einen Geldbetrag, bevor er verschwand.
Der Anrufer sprach akzentfrei Deutsch. Der Abholer war etwa 28 Jahre alt, 180 cm groß, schlank, mit schwarzen krausen Haaren und gebräuntem Teint. Auch er sprach akzentfrei Deutsch.
Die Fahndung nach den Tätern verlief bisher erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert.
Die Polizei bittet um Hinweise möglicher Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge zwischen 12:30 und 15:10 Uhr in Unna-Billmerich bemerkt haben. Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter 02303 921 3120 oder 02303 921 0 oder per E-Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de.
Einige Sicherheitstipps: Sprechen Sie mit Nachbarn und älteren Familienmitgliedern über solche Vorfälle und sensibilisieren Sie sie. Teilen Sie keine Informationen über Ihre finanzielle Situation oder Wertsachen am Telefon mit Fremden. Beenden Sie solche Anrufe selbstständig und wählen Sie den Notruf 110, um den Vorfall der echten Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen erfasst. Nordrhein-Westfalen war 2023 die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland, mit insgesamt 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








