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Unna: Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeug-Rennens auf der Grevener Straße

Polizei sucht Zeugen. Zwei Fahrzeuge flüchten vor der Polizei, einer verunfallt und der Fahrer flieht zu Fuß.

Foto: unsplash

Münster (ost)

Nachdem am späten Samstagabend (09.05., 22:25 Uhr) zwei Autos mit stark überhöhter Geschwindigkeit im Münsteraner Norden unterwegs waren, sucht die Polizei nach Zeugen.

Ein Streifenwagen bemerkte einen schwarzen und einen roten Mercedes an der Kreuzung Meßkamp/Grevener Straße in Richtung Innenstadt. Als die Beamten versuchten, die Fahrzeuge anzuhalten, beschleunigten beide Fahrer und bogen in verschiedene Nebenstraßen ab. Der Fahrer des schwarzen Mercedes flüchtete. Der rote Mercedes verunfallte auf der Flucht durch den Rigaweg mit einem entgegenkommenden und zwei geparkten Autos. Daraufhin verließ der Fahrer das Fahrzeug und rannte in eine Kleingartenanlage an der Gasselstiege in Richtung Steinfurter Straße.

Den Beamten zufolge war der Flüchtige zwischen 1,70 Meter und 1,80 Meter groß, „dunkelhäutig“ und trug Dreadlocks, weiße Turnschuhe, ein weißes Oberteil und Jeans.

Ein Hubschrauber half bei der Suche nach dem Flüchtigen.

Die Polizisten sicherten das Fahrzeug, ein Mietfahrzeug mit einem Kennzeichen aus Unna. Im Inneren des Mercedes und auf dem Fluchtweg des Fahrers fanden sie außerdem Betäubungsmittel, die ebenfalls sichergestellt wurden.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die Informationen zu den beiden Mercedes-Fahrern haben, sich unter der Telefonnummer (0251) 275 0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, im Jahr 2023 waren es 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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