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Vega de Espinareda: EU-Waldbrandmodul-Einsatz in Spanien beendet

Die Waldbrandsituation hat sich beruhigt, die Unterstützung aus Deutschland ist nicht mehr erforderlich. Einsatzkräfte kehren am Montag zurück, Einsatzbereitschaft wird schnell wiederhergestellt.

Abfahrbereite Logistikfahrzeuge vor dem Kloster Monasterio de San Andrés das als Unterkunft genutzt werden konnte.
Foto: Presseportal.de

Bonn (ost)

Vega de Espinareda und San Martín de Moreda, Region Kastilien und León, 03.08.2026, 10:00 Uhr:

Nach einem anstrengenden Arbeitstag am Sonntag hat sich die Lage in Bezug auf die Waldbrände in der Einsatzregion weiter entspannt. Die Brände sind mittlerweile unter Kontrolle gebracht worden und die Hilfe der Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wird nicht mehr benötigt. Die Einsatzkräfte treten heute ihre Heimreise an und werden voraussichtlich am Mittwoch wieder an ihren Heimatstandorten eintreffen.

Am Sonntag waren die Einsatzkräfte noch intensiv mit Löscharbeiten und Kontrollen in der Nähe des Dorfes San Martín de Moreda beschäftigt. Ein Brand war bedrohlich nahe an das Dorf herangerückt. Ein erneutes Aufflammen galt es unbedingt zu verhindern. Die beiden Teams arbeiteten in zwei Schichten daran. Gleichzeitig unterstützte ein geländegängiges Löschfahrzeug ein Feuerwehrteam aus Serbien und stellte im schwierigen Gelände Löschwasser zur Verfügung.

Die länderübergreifende Zusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des EU-Katastrophenschutzverfahrens. Die gegenseitige Hilfe der Einheiten aus verschiedenen Ländern und die Zusammenarbeit auf Basis gemeinsamer Standards haben auch in diesem Einsatz reibungslos funktioniert.

Während die Einsatzkräfte noch mit den letzten Löscharbeiten beschäftigt waren, begannen bereits die Abräumarbeiten. So konnten die Einheiten am Montagmorgen den Einsatzort verlassen. Besonders für das Logistik- und Verpflegungsteam bedeutete dies zusätzliche Arbeit.

Sowohl die Anreise als auch das Ende des Einsatzes stellen für die eigenständige Einheit des EU-Katastrophenschutzes eine logistische Herausforderung dar. Die gesamte Ausrüstung zur Unterbringung, das Einsatzmaterial und die Verpflegung der 56 Einsatzkräfte müssen ordnungsgemäß in den Logistikfahrzeugen verstaut werden. Nach der Rückkehr nach Bonn wird die Ausrüstung im Lager wieder vollständig einsatzbereit gemacht. So kann der Einsatz schnell nachbereitet und die Einsatzbereitschaft der Einheit so schnell wie möglich wiederhergestellt werden.

Quelle: Presseportal

nf24