Feuerwehr und Polizei arbeiten Hand in Hand. Am vergangenen Freitag fand eine Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung der Feuerwehr Remscheid statt, bei der verschiedene Organisationen beteiligt waren.
Vegetationsbrandbekämpfungsübung in Remscheid
Remscheid (ost)
Letzten Freitag fand eine Übung zur Bekämpfung von Vegetationsbränden der Feuerwehr Remscheid statt, an der die Fliegerstaffel der Polizei NRW, die Polizei Remscheid, der Wupperverband und die städtischen Forstbetriebe Remscheid TBR sowie Wald und Forst beteiligt waren.
Das Ziel der Übung war die praktische Umsetzung des Konzepts zur Bekämpfung von Vegetationsbränden der Feuerwehr Remscheid, die Erkundung des betroffenen Gebiets und dessen Zugänglichkeit sowie die Führung der Einsatzkräfte durch die Einsatzleitung. Ebenso lag der Fokus auf der Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Aufbau einer ausreichenden Löschwasserversorgung.
Dazu wurde im Waldgebiet Dörperhöhe ein Waldbrand simuliert, um den Einsatzkräften realistische Übungsbedingungen zu bieten.
Der „Waldbrand“ konnte durch bodengebundene Kräfte der Feuerwehr Remscheid und mit Unterstützung aus der Luft durch einen Hubschrauber (Typ Airbus H145) der Polizeifliegerstaffel Nordrhein-Westfalen erfolgreich gelöscht werden.
Der Hubschrauber führte zunächst eine Lufterkundung des Einsatzgebiets durch und leitete dann die Löschmaßnahmen ein. Dabei wurde ein sogenannter „Bambi Bucket“ mit einem Fassungsvermögen von etwa 820 Litern verwendet, der im stillgelegten Freibad Eschbachtal mit Wasser befüllt wurde.
Diese Wasserentnahme diente der Übung, um das Training der Piloten zu unterstützen und die Einweisung des Hubschraubers durch die Feuerwehrkräfte am Boden zu üben. Später wurde dann Wasser aus der nahegelegenen Wuppertalsperre entnommen.
Im Übungsgebiet stand auch ein Schwimmkragenbehälter mit 5000 Litern Löschwasser bereit, der ebenfalls vom Hubschrauber angeflogen werden konnte. Die Feuerwehrkräfte sicherten die Löschwasserversorgung am Boden über das städtische Hydrantennetz und führten die finale Brandbekämpfung sowie Nachlöscharbeiten mit D- und C-Schläuchen und handgeführten Strahlrohren durch.
Schwerpunkte der Übung waren die Erkundung des schwer zugänglichen Brandherds im unwegsamen Gelände durch die zuerst eintreffenden Feuerwehrkräfte, der Aufbau einer Einsatzleitung mit einem Einsatzleitwagen 2, die Koordination der bodengebundenen Einsatzkräfte sowie die Abstimmung der Löschwasserabwürfe mit dem Polizeihubschrauber. Außerdem wurde die Zusammenarbeit mit Beratern und anderen Behörden geübt.
An der Übung, die seit April sorgfältig vorbereitet wurde, nahmen drei Löschzüge und der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Remscheid mit insgesamt achtzig Einsatzkräften teil. Zudem waren etwa fünfzehn Polizeikräfte im Einsatz.
Unser besonderer Dank gilt der Polizei NRW, dem Wupperverband, den Technischen Betrieben Remscheid sowie Wald und Forst für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
---|---|
Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)