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Vehlen: Frontalzusammenstoß in Minden-Päpinghausen

Ein PKW und ein Motorrad kollidieren, ein Kind lebensgefährlich und ein Biker schwer verletzt. Rettungsarbeiten erfordern Straßensperrungen bis zur Aufhebung um 18.45 Uhr.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Cammer Straße in Minden-Päpinghausen. Gegen 14.45 Uhr kollidierten ein PKW und ein Motorrad in der Nähe der Auf- und Abfahrt zur B482. Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen, sein 13-jähriger Mitfahrer schwebt in Lebensgefahr.

Der 25-jährige Fahrer des BMW fuhr nach aktuellen Erkenntnissen auf der Cammer Straße von Minden in Richtung Cammer. An der B482 wollte der Portaner nach links auf die Bundesstraße abbiegen. Dabei stieß der BMW mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen, das in Richtung Minden unterwegs war.

Der 43-jährige Fahrer der Harley Davidson und der junge Sozius aus Hespe im Landkreis Schaumburg wurden bei dem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Ein Notarzt stellte lebensbedrohliche Verletzungen beim 13-jährigen Mitfahrer und schwere Verletzungen beim Biker fest. Beide wurden mit Rettungswagen in die JWK Minden bzw. das Klinikum Vehlen gebracht. Der PKW-Fahrer blieb unverletzt.

Die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme erforderten eine Sperrung der Karlstraße ab der Friedrich-Wilhelm-Straße sowie der B482-Abfahrt Cammer für Fahrzeuge aus Richtung Petershagen.

Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team (VU-Team) von den Beamten angefordert. Die Sperrungen konnten gegen 18.45 Uhr aufgehoben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (ohne Autobahnen) (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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