Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Veilchendienstagszug in Mönchengladbach

Der Veilchendienstagszug in Mönchengladbach verlief größtenteils friedlich. Ein schwerer Unfall ereignete sich, eine Ordnerin wurde schwerst verletzt und befindet sich in kritischem Zustand.

Foto: unsplash

Mönchengladbach (ost)

Der Rosenmontagszug durch die Innenstadt von Mönchengladbach am heutigen Dienstag, dem 17. Februar, verlief aus polizeilicher Sicht größtenteils friedlich. Zum Zeitpunkt des Beginns des Zuges um 13.11 Uhr zeigte sich die Sonne am Himmel und die Narren feierten entlang der Zugstrecke größtenteils fröhlich und gut gelaunt miteinander.

Um 15.30 Uhr ereignete sich während des Zuges ein schwerer Unfall. Beim Abbiegen von der Bismarckstraße in die Regentenstraße wurde eine weibliche Ordnerin von einem am Zug beteiligten Bus erfasst. Die 23-jährige Frau wurde schwer verletzt. Die Feuerwehrkräfte übernahmen die Erstversorgung und brachten sie in ein Krankenhaus in Mönchengladbach. Ihr Zustand ist derzeit kritisch.

Der Zug wurde nach dem Unfall kurzzeitig gestoppt und schließlich in Absprache mit dem Veranstalter auf direktem Weg beendet. Die Polizei begann mit Hilfe eines Verkehrsunfallaufnahmeteams aus Kleve mit der Sicherung von Spuren. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

Während des Rosenmontagszuges wurden insgesamt 13 Anzeigen und drei Ordnungswidrigkeiten von der Polizei registriert – darunter verschiedene Fälle von Körperverletzung und Beleidigung sowie Anzeigen wegen des Besitzes einer Anscheinswaffe, des Zündens von Pyrotechnik und des Einsatzes einer Drohne über einer Menschenmenge.

Laut Angaben des Veranstalters hat der Mönchengladbacher Karnevalsverband über das gesamte Karnevalswochenende rund 450.000 Menschen mobilisiert. (mb/sts)

Quelle: Presseportal

nf24