Feuerwehr und Hilfsorganisationen sicherten medizinische Versorgung entlang des Zugweges. Ein schwerer Verkehrsunfall erforderte schnelles Eingreifen und Transport ins Krankenhaus.
Veilchendienstagszug: Versorgung von 20 Patientinnen und Patienten

Mönchengladbach-Gladbach, 17.02.2026, 11:00 Uhr -18:00 Uhr, Veilchendienstagszug (ost)
Bei dem Karnevalsumzug in der Innenstadt von Mönchengladbach sorgten die Feuerwehr und die beteiligten Hilfsorganisationen gemeinsam für die medizinische Versorgung der Besucher.
Entlang der Umzugsstrecke wurden 13 Unfallhilfsstellen eingerichtet. Es wurden drei Notarzteinsatzfahrzeuge, zwei Notarztwagen, sieben Rettungswagen und sieben Krankentransportwagen eingesetzt. Ein Tierarzt und sieben Notfallseelsorger unterstützten zusätzlich die Betreuung vor Ort.
Während des Karnevalsumzugs wurden die Rettungskräfte zu mehreren medizinischen Notfällen gerufen. Bis 18:45 Uhr wurden 8 Personen in Krankenhäuser transportiert. An den Unfallhilfsstellen wurden weitere 12 Personen ambulant versorgt. Die meisten Einsätze betrafen leichtere chirurgische und internistische Notfälle.
Während des Karnevalsumzugs ereignete sich jedoch ein schwerer Verkehrsunfall. Eine Begleitperson wurde aus bisher ungeklärter Ursache von einem Linienbus erfasst und unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehrkräfte vor Ort konnten sofort eingreifen. Mit Hilfe von pneumatischem Rettungsgerät wurde die eingeklemmte Person schnell befreit und medizinisch versorgt. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die schwer verletzte Person mit einem Rettungswagen und Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Der Busfahrer und weitere Betroffene wurden von Notfallseelsorgern betreut.
Abgesehen von dem schweren Verkehrsunfall verlief der Karnevalsumzug aus Sicht des Rettungsdienstes insgesamt ruhig. Die gemeinsame Einsatzplanung ermöglichte eine schnelle und koordinierte Abwicklung aller Einsätze.
Insgesamt waren 191 Helfer im Einsatz, hauptsächlich ehrenamtlich. Sie kamen von der Feuerwehr sowie den Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst. Die Berufsfeuerwehr übernahm die Einsatzleitung.
Einsatzleiter: Oberbrandrat Andreas Schillers.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








