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Velbert: Betrug durch Love-Scamming an 61-Jähriger

Eine 61-Jährige in Velbert wurde über Monate von einem Love-Scammer betrogen. Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche und ermittelt.

Die Polizei warnt vor Internetbetrügerinnen und -betrügern
Foto: Presseportal.de

Velbert (ost)

In Velbert wurde eine 61-jährige Frau über mehrere Monate von einem Love-Scammer betrogen. Die Frau aus Velbert wurde von ihrem Internetbekannten in eine Beziehung verwickelt und um eine niedrige fünfstellige Summe betrogen. Die Polizei führt Ermittlungen durch und warnt dringend vor dieser Betrugsmasche.

Das sind die bisherigen Erkenntnisse:

Am Samstag, den 18. April 2026, erschien eine 61-jährige Frau auf der Polizeiwache in Velbert und erzählte, dass sie über eine Social-Media-Plattform einen Mann kennengelernt hatte, der behauptete, aus Frankreich zu kommen. Über mehrere Monate hinweg hatten sie regen Kontakt über einen Messenger-Dienst und entwickelten eine intensive Beziehung mit gemeinsamen Zukunftsplänen.

Der Mann tat so, als ob er sehr wohlhabend sei, offenbarte dann aber akute finanzielle Probleme. Die Frau aus Velbert überwies in mehreren Transaktionen insgesamt eine geringe fünfstellige Summe. Als weitere Geldforderungen kamen, wurde die 61-Jährige skeptisch und begab sich zur Polizeiwache, wo der Betrug ans Licht kam.

Die Beamten leiteten ein Verfahren ein und die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Untersuchungen. Die Polizei nutzt diesen aktuellen Vorfall, um nachdrücklich vor der Masche der sogenannten „Love-Scammer“ zu warnen.

Die Polizei empfiehlt:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, wobei 7667 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6623, wovon 4478 männlich und 2145 weiblich waren. Darüber hinaus gab es 2072 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 21181, wobei 8126 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 7062, wovon 4726 männlich und 2336 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige beliefen sich auf 2159. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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