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Velbert: Falscher Bankmitarbeiter betrügt 74-Jährigen

Ein 74-Jähriger in Velbert wurde Opfer eines Trickbetruges am Telefon. Die Polizei warnt vor den unterschiedlichen Maschen der Betrüger.

Symbolbild: Die Polizei warnt vor Betrügerinnen und Betrügern am Telefon
Foto: Presseportal.de

Velbert (ost)

Am Mittwoch, dem 1. April 2026, fiel ein 74-jähriger Mann in Velbert einem Telefonbetrug zum Opfer. Die Polizei führt Ermittlungen durch und warnt eindringlich vor den verschiedenen Betrugsmaschen.

So ereignete sich der Vorfall nach bisherigen Erkenntnissen:

Um 17:30 Uhr erhielt der 74-Jährige einen Anruf. Ein Anrufer gab vor, ein Mitarbeiter der Hausbank des Velberters zu sein und behauptete, dass ungewöhnliche Abbuchungen auf seinem Konto stattgefunden hätten. Er bot dem 74-Jährigen an, die vermeintlichen Überweisungen zu stornieren, wenn er seine Girokarte an einen Abholer übergäbe. Der 74-Jährige übergab daraufhin seine Bankkarte an einen jungen Mann, der kurz darauf an seiner Wohnadresse erschien.

Erst danach bemerkte der 74-Jährige den Betrug. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Abbuchung von seinem Konto erfolgt. Der Velberter erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

Die Polizei führt Ermittlungen durch und gibt folgenden Rat:

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie Anrufe oder Nachrichten von unbekannten Nummern erhalten, in denen nach Bankdaten, Geld oder Schmuck gefragt wird. Beenden Sie das Gespräch und geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen über Ihr Vermögen preis! Geben Sie unter keinen Umständen Ihre Bankdaten oder Ihre Girocard an Dritte weiter. Rufen Sie die echte Polizei in einem separaten Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter der 110 an!

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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