Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Velbert: Radfahrerin schwer verletzt bei „Dooring“-Unfall

Eine 58-jährige Radfahrerin wurde in Velbert schwer verletzt, als ein Autofahrer unvermittelt die Tür öffnete. Polizei warnt vor Gefahren durch geöffnete Autotüren.

Symbolbild RTW
Foto: Presseportal.de

Velbert (ost)

Am Sonntag, den 12. April 2026, hat eine 58-jährige Radfahrerin bei einem sogenannten „Dooring“-Unfall in Velbert schwere Verletzungen erlitten. Die Polizei führt Ermittlungen zum Unfallhergang durch.

Das ist nach aktuellen Informationen passiert:

Um 17 Uhr fuhr die 58-jährige Frau aus Krefeld mit ihrem Fahrrad die Straße „Am Rosenhügel“ in Richtung Elberfelder Straße entlang. Als sie die Titschenhofer Straße erreichte, öffnete der 33-jährige Fahrer eines Audi A3 plötzlich die Autotür seines am Straßenrand geparkten Autos und ignorierte dabei die Radfahrerin. Sie stürzte und wurde schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Polizei nutzt den Unfall, um erneut auf die Gefahr für Radfahrer durch das Öffnen von Autotüren hinzuweisen. „Dooring“-Unfälle passieren leider immer wieder. Personen, die aus einem am Straßenrand geparkten Fahrzeug aussteigen, sollten immer mit einem Schulterblick sicherstellen, dass sich kein Fahrrad nähert.

Dabei kann auch der „Holländische Griff“ helfen: Die Autotür wird mit der weiter entfernten Hand geöffnet, was dazu führt, dass sich der Oberkörper automatisch seitlich nach hinten dreht und Radfahrer nicht übersehen werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen gemeldet, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87.36% entspricht. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte. In Bezug auf den Unfallort ereigneten sich 55296 Unfälle innerorts (8.68%), 17437 außerorts (2.74%) und 6889 auf Autobahnen (1.08%).

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24