Die Polizei stoppt einen Autofahrer unter Drogeneinfluss nach einer kurzen Verfolgungsfahrt in Velbert. Der 34-jährige Türke stand unter Cannabis-Einfluss und hatte keinen Führerschein.
Velbert: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Velbert (ost)
In Velbert stoppte die Polizei am Dienstag (31. März 2026) einen Autofahrer, der unter Drogeneinfluss stand, nach einer kurzen Verfolgungsfahrt.
Das folgende Ereignis fand statt:
Um 10 Uhr bemerkte eine Streife einen Mercedes A 250, der mit hoher Geschwindigkeit die Burgstraße entlang fuhr. Die Beamten versuchten den Fahrer zu kontrollieren, aber er ignorierte die Anhaltesignale, beschleunigte stark und raste über die Herzogstraße davon. Die Polizisten verfolgten ihn, verloren ihn aber vorübergehend aus den Augen.
Dank der Hilfe einer aufmerksamen Zeugin konnte die Polizei das Fahrzeug des Fahrers in der Sontumer Straße finden. Im Hintergarten, hinter einer Mauer versteckt, entdeckten sie schließlich den Fahrer. Es handelte sich um einen 34-jährigen Türken aus Velbert, der bereits wegen Verkehrsdelikten bekannt war.
Er war unter dem Einfluss von Cannabis und hatte keinen Führerschein dabei. Daher wurde er zur Wache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde, um den Drogenkonsum nachzuweisen.
Das Fahrzeug des Mannes, ein Firmenwagen, wurde vorübergehend beschlagnahmt und später an die Firma übergeben.
Die Polizei leitete mehrere Verfahren gegen den 34-Jährigen ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen, nämlich 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








