Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Venlo: Autobahnpolizei meldet Schwerpunktkontrollen auf A 40 bei Rheurdt

Beamte untersagen 26 Fahrzeugführern die Weiterfahrt aufgrund von Verstößen und technischen Mängeln. Zahlreiche Verkehrsverstöße wurden geahndet, darunter auch Kennzeichenmissbrauch und Überladung.

Foto: unsplash

Düsseldorf (ost)

Einsatzzeit: Dienstag, 9. Juni 2026, 08:00 – 13:00 Uhr

Während einer gezielten Kontrolle auf der A 40 bei Rheurdt in Richtung Venlo überprüften Polizeibeamte des Autobahnverkehrsdienstes Düsseldorf gestern insgesamt 41 Fahrzeuge. Aufgrund von Verstößen und technischen Mängeln an einigen Fahrzeugen wurden 26 Fahrern die Weiterfahrt untersagt.

Das Fazit des Einsatzes lautet wie folgt:

Die Einsatzkräfte ahndeten 55 Verstöße, darunter fielen Verstöße gegen Sozialvorschriften, technische Mängel und Überladung. Besonders auffällig war, dass in 25 Fällen die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert war. Zusätzlich leiteten die Beamten zwei Strafverfahren ein, eines wegen Kennzeichenmissbrauchs und eines wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Ein 47-jähriger türkischer Lkw-Fahrer transportierte einen Anhänger in die Niederlande, der vor sechs Monaten außer Betrieb genommen worden war. Er hatte das Kennzeichen eines aktuell zugelassenen Anhängers mit Kabelbindern angebracht. Zudem wiesen der Anhänger erhebliche Mängel an Reifen, Bremsen und der Zugverbindung auf. Auch der Lkw selbst, den er transportierte, befand sich in einem nicht verkehrssicheren Zustand. Neben defekten Bremsen und eingeschränkter Sicht war die Hauptuntersuchung seit einem halben Jahr überfällig. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Anzeigen wurden gegen ihn und den Halter des Fahrzeugs erstattet.

(heu)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 556792 Fällen, was 87.36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Fälle (2.74%) und auf Autobahnen wurden 6889 Unfälle verzeichnet (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden in 11172 Fällen registriert und 68000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24