36-Jähriger mit 1,1 kg Kokain im Wert von 75000 Euro festgenommen. Fahndungserfolg des grenzüberschreitenden Polizeiteams bei Kontrolle an der Anschlussstelle Niederdorf.
Venlo: Polizeiteam schnappt Drogenschmuggler auf A40

Kleve – Kempen – Straelen (ost)
Am 2. Juni 2026 um 14:30 Uhr führte eine grenzüberschreitende Polizeieinheit auf der Autobahn 40 an der Ausfahrt Niederdorf eine Kontrolle an einem 36-jährigen Albaner durch. Der Mann war als Fahrer eines in Belgien registrierten Renault Kangoo ins Land eingereist. Während der Kontrolle entdeckten die Beamten im Fahrzeug ein professionelles Versteck im Laderaum, in dem der Reisende eine Papiertüte mit einem Kilo Kokain versteckt hatte. Der Albaner wurde vorläufig festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zum Bundespolizeirevier Kempen gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort übernahm das Zollfahndungsamt Essen die weiteren Ermittlungen. Der Straßenverkaufswert der Drogen beträgt 75.000 Euro.
Das grenzüberschreitende Polizeiteam Kaldenkirchen / Venlo ist eine länderübergreifende Vereinigung verschiedener Polizeibehörden, bestehend aus Beamten der niederländischen Polizei Limburg, der Königlichen Marechaussee Venlo, der Kreispolizeibehörde Viersen, der Autobahnpolizei Düsseldorf und der Bundespolizeiinspektion Kleve. Die Beamten arbeiten gemäß den Bestimmungen des deutsch-niederländischen Polizei- und Justizvertrages sowie jeweils geltendem nationalen Recht. Das Team führt gemeinsame Streifen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durch.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war 2022 bei 56.367 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








