Drei Verletzte nach Kollision auf A 40 in Richtung Venlo, Richtungsfahrbahn temporär gesperrt
Venlo: Verkehrsunfall bei Kerken

Düsseldorf (ost)
Am Samstag, den 28. März 2026, um 16:00 Uhr
Ein schwer verletzter und zwei leicht verletzte Personen waren die Folgen eines Verkehrsunfalls am Samstagnachmittag in der Nähe von Kerken auf der A 40 in Richtung Venlo. Bei dem Unfall wurden drei Fahrzeuge teilweise schwer beschädigt.
Nach ersten Untersuchungen war der Fahrer eines Audi A6, ein 24-jähriger Mann aus Moers, auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Venlo unterwegs. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet der Audi auf den Seitenstreifen und kollidierte dort mit einem liegen gebliebenen polnischen Klein-Lkw der Marke Renault. Durch den Aufprall wurde der Fahrer des Renault, ein 50-jähriger Mann aus Polen, von seinem eigenen Fahrzeug erfasst, da er zu diesem Zeitpunkt vor seinem Pannenfahrzeug stand. Der Audi wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen den nachfolgenden Sattelzug eines 42-jährigen Mannes aus Detmold geschleudert.
Der 50-jährige Mann musste mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 24-jährige Mann und seine Frau wurden mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 42-jährige Mann blieb unverletzt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme blieb die Richtungsfahrbahn Venlo gesperrt. Es kam zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zu den Unfallursachen dauern an.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei weitere Zeugen des Unfalls, sich zu melden, die den Vorfall beobachtet haben. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 unter der Rufnummer 0211 8700 zu melden. (kbf)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die Mehrheit der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








