BMW-Fahrer verliert Kontrolle über sein Auto und landet im Stadtbahn-Gleisbett. Niemand wurde verletzt, Sachschaden beträgt 75.000 Euro. Polizei beschlagnahmt Führerschein.
Verbotenes Einzelrennen: BMW-Fahrer verliert Kontrolle

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0160
Am Samstagmittag (21.02.) verlor ein Fahrer eines BMW bei einem illegalen Einzelrennen auf der Münsterstraße in Dortmund die Kontrolle und beschädigte zuerst ein geparktes Auto und dann einen Technikmast. Die Fahrt endete für den 41-jährigen Fahrer, seine Frau und seine zwei Kinder im Gleisbett der Dortmunder Stadtbahn. Es wurde niemand verletzt.
Augenzeugen berichteten, dass der Fahrer seinen über 500 PS starken BMW X3 gegen 12:50 Uhr laut beschleunigte, bevor er verunglückte. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Mann mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und verlor nach einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Auto, als er wieder einscherte. Dabei berührte er zuerst ein geparktes Auto, driftete über beide Fahrspuren und landete zwischen den Stadtbahnhaltestellen „Immermannstraße/Klinikzentrum Nord“ und „Münsterstraße“ im Gleisbett.
Weder der Fahrer noch seine Familie im Auto oder Unbeteiligte wurden verletzt. Der Sachschaden wird auf 75.000 Euro geschätzt. Die Polizei Dortmund beschlagnahmte den Führerschein des 41-jährigen Dortmunders noch vor Ort, und er wird nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Verkehrsunfall nach § 315d angezeigt.
Auch in Zukunft wird die Polizei Dortmund mit vielen Einsatzkräften den Rasern die Grenzen aufzeigen. Ebenso dürfen die vielen Verkehrsteilnehmer, die sich an die Regeln halten, von der Polizei erwarten. Die Botschaft ist klar: Raser sind in Dortmund unerwünscht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, die Schwerverletzten belaufen sich auf 11.172 und die Leichtverletzten auf 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








