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Verbotenes Einzelrennen in Aldenrade

Polizei stoppt flüchtigen Audi-Fahrer nach riskanter Verfolgungsfahrt. Verdächtiger unter Drogeneinfluss, Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Dienstagabend (12. Mai, 22:47 Uhr) wurde ein silberner Audi an der Friedrich-Ebert-Straße in Marxloh von Polizisten ins Visier genommen. Der Fahrer des Fahrzeugs beschleunigte und floh über die Planetenstraße.

Die Polizei forderte den Mann auf, anzuhalten, aber der Fahrer des Audi fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Aldenrade und brachte dabei unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Dann verloren die Beamten das Fahrzeug aus den Augen. Zeugen auf der Jupiterstraße winkten den Beamten zu und beschrieben einen Audi-Fahrer und seinen Beifahrer, die den Wagen an der Jupiterstraße abstellten und zu Fuß flohen.

Nach Überprüfung des Kennzeichens ermittelten die Beamten die Adresse des Audi-Besitzers und begaben sich zur Wohnung in der Uranusstraße. Dort trafen sie unter anderem auf den mutmaßlichen Fahrer (24), auf den die Beschreibung passte.

Der 24-Jährige schien unter dem Einfluss von Drogen zu stehen. Er übergab den Polizisten den Autoschlüssel. Der Verdächtige stimmte einer Durchsuchung des Fahrzeugs zu, bei der die Beamten Utensilien für den Drogenkonsum sowie Cannabis-Produkte fanden.

Der Audi und ein Mobiltelefon wurden von der Polizei sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde dem 24-Jährigen auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen.

Der Mann muss sich nun wegen illegalen Straßenrennens einem Strafverfahren stellen. Die Ermittlungen werden vom Verkehrskommissariat 21 durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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